Rumänien stellt 35 illegale Migranten aus Syrien und Irak

Mittwoch, 22. April 2015

Arad (dpa/ADZ) - Rumänische Polizisten haben an der Grenze zu Ungarn 30 Flüchtlinge aus dem Irak und fünf aus Syrien gestellt, darunter zwei Kinder und eine Frau. Die Menschen im Alter von 11 bis 45 Jahren wollten in der Nacht zum Dienstag am Grenzübergang Vărşand nach Ungarn und danach weiter nach Deutschland gelangen. Sie waren im Laderaum eines rumänischen Lastwagens versteckt, der laut Begleitdokumenten Metallteile aus der Türkei zu einer ungarischen Firma bringen sollte. Der Menschenschmuggel war wegen eines fehlerhaft angebrachten Zollsiegels aufgeflogen.
Vor knapp zehn Tagen waren 73 Syrer und ein Iraner am Grenzübergang Nadlak bei Arad in einem Lastwagen entdeckt worden. Der Transport sollte nach Frankreich gehen.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 23.04 2015, 13:02
Wäre Rumänien schon Schengen-Mitglied,wären die Migranten nicht erwischt worden.Wie sie es bis an die ungarische Grenze geschafft haben,wäre interessant zu erfahren.Ich habe nichts gegen die Migranten,aber gegen die Schlepper,welche das nicht aus humanitären Gründen,sondern aus Geldgier machen.

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