Rumänien will „operative Bereitschaft“ der Nato

Konferenz für militärische Kommunikationstechnik in Bukarest

Donnerstag, 27. März 2014

Seit Beginn der Krise in der Ukraine wurde die Überwachung des rumänischen Luftraums durch die Nato verstärkt. Foto: Mediafax

Bukarest (dpa/ADZ) - Verteidigungsminister Mircea Duşa hat erneut verlangt, dass die Nato ihre Einsatzbereitschaft in den Staaten an der ukrainischen Westgrenze verstärkt. „Es muss (...) in dieser Zone, in Rumänien, in Polen und in anderen Staaten, die an die Ukraine grenzen, militärische Kapazitäten geben, die eine operative Situation der Nato-Kräfte in dieser Region möglich machen“, sagte Duşa am Dienstag in Bukarest bei einer Fachkonferenz der Nato-Agentur für Kommunikation und Information (NCI). Vertreter von 40 Firmen sowie weitere Fachleute nehmen daran teil.

Er wolle dies beim nächsten Nato-Gipfeltreffen im September in London vorschlagen, sagte Duşa. Die in Rumänien geplante Komponente des US-Raketenschutzschilds werde wie vorgesehen bis 2015 gebaut werden.

Denkbar sei angesichts der Ukraine-Krise auch eine Beschleunigung des seit langem von Rumänien geplanten Kaufs von Kampfflugzeugen des Typs F-16 (Fighting Falcon). Jedoch würde es dauern, bis Rumänien diese Maschinen einsetzen könne, weil dazu eine Spezialausbildung der Piloten und eine Modernisierung der Boden-Infrastruktur nötig sei.

Kommentare zu diesem Artikel

thomas, 28.03 2014, 15:26
Warum wird mein kritischer, niemanden beleidigender, Text gelöscht. Die NATO ist anscheinend (k)ein Angriffspakt und Rumänien, und dann auch die Ukraine soll ein Opferland für Mensch und Rohstoffe werden. Jeder, der OECD-Stastiken u. a. lesen kann, findet darin die Bestätigung für meine Aussage.

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