Rumänien wird freiwillig Flüchtlinge aufnehmen

Klaus Johannis über den Sommergipfel in Brüssel

Dienstag, 30. Juni 2015

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Nach dem Sommergipfel der EU in Brüssel erklärte Staatspräsident Klaus Johannis, dass er das Prinzip der Freiwilligkeit in der Aufnahme von Asylanten begrüße. An der Umsiedlung der 40.000 Flüchtlinge aus den Lagern in Italien und Griechenland würden sich alle Staaten beteiligen, jedoch nicht nach verpflichtenden Quoten, sondern durch eine freiwillige Aufnahme. Hinzu kommen weitere 20.000 Flüchtlinge aus Staaten rund um Syrien, die untergebracht werden müssen. Johannis verwies darauf, dass diese Vereinbarungen einem Ausnahmezustand gerecht werden und für drei Jahre gelten.

In Rumänien wird sich das Innenministerium mit der Angelegenheit beschäftigen. Johannis hatte darauf verwiesen, dass man auch den Wunsch der Asylanten beachten müsse, in welchem Land sie sich niederlassen wollen.

Klaus Johannis sagte auf der gleichen Pressekonferenz, dass er in Brüssel eine Aussprache mit dem österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann bezüglich der jüngsten Äußerungen des österreichischen Außenministers Sebastian Kurz hatte. Dieser hatte vorgeschlagen, dass ausländischen Staatsbürgern, die in Österreich arbeiten, nicht mehr Kindergeld bezahlt werden soll als in ihren Herkunftsländern. Der Bundespräsident habe ihn versichert, dass weder er noch die österreichische Regierung diesen Standpunkt teilen, sagte Johannis. Es sei die persönliche Meinung des Ministers gewesen.

Kommentare zu diesem Artikel

Helmut, 02.07 2015, 06:44
@So agiert eben ein Aussenminister der ÖVP,welcher mit Rechtspopulismus die F P Ö überholen möchte.Die S P Ö ist der Garant für jeden RumänenIn aber auch für alle EU-Bürger
welche in Österreich arbeiten,dass sie nicht schlechter gestellt werden als alle anderen.Daran sollten alle RumänenInnen denken, welche bei den kommenden Gemeinderats und Bezirksvertretungswahlen in Wien (11.Oktober 2015) wahlberechtigt sind.Eine Stimme für die SPÖ und damit auch für rumänischstämmige Kandidaten auf der Liste der SPÖ, ist eine Stimme für die Erhaltung und den Ausbau der sozialen Gerechtigkeit ind für ein friedliches zusammenleben aller.Herr Ioannis sollte sich einmal besser über diesen Vorstoss des Herrn Kutz,mit seiner Bruderpartei der ÖVP unterhalten.Für Sozialdemokraten und die Meherheit der österreichischen Bevölkerung stellt sich iese Frage nich.
Helmut, 30.06 2015, 20:38
@Was Österreich betrifft,ist der Vorschlag von Minister Kurz eine echte Schnapsidee welche nur von der fremdenfeindlichen und von Rasissmus geprägten FPÖ begrüsst wurde.Allgemein wird dieser Vorschlag abgelehnt und hat auch zur Zeit,solange Sozialdemokraten dne Bundeskanzler stellen,keine Chance auf Verwirklichung.
Herr Ioannis sie daran erinnert,dass r vor enigen Wochen noch eine Quotenregelung für die Länder Europas gefordert hat.Plötzlich hat er wieder einmal seine Meinung geändert?.Wievie Flüchtlinge will Rumänien aufnehmen?.Rumänien darf dabei nicht vergessen,dass 10tausende Rumänien einst auch in anderen Ländern als Flüchtlinge aufgenommen wurden!!!!!.Jetzt wird sich zeigen,welche Moral die politischen Veranrwortlichen Rumäniens haben.

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