Rumänien zu Schengen-Beitritt berechtigt

Dienstag, 18. Februar 2014

Bukarest (ADZ) - Staatschef Traian Băsescu hat während seines Arbeitsbesuchs in Brüssel den immer wieder vertagten Schengen-Beitritt Rumäniens erneut thematisiert und auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Kommissionschef José Barroso hervorgehoben, dass der jüngste CVM-Bericht der EU-Kommission Rumänien „funktionierende Institutionen“ bescheinigt habe. Die darin enthaltene Kritik habe der politischen Klasse, vor allem dem Parlament, gegolten und nicht den Grundeinrichtungen des Staates. Das Land sei daher berechtigt, die Aufnahme in den grenzkontrollfreien Schengen-Raum erneut zu fordern. Dafür wolle er gerne mit „einem Innenminister Johannis“ am gleichen Strang ziehen, um einen stufenweisen Beitritt noch bis Jahresende zu erzielen.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 19.02 2014, 18:10
der Schengen-Beitritt bring niemandem etwas, weder den westlichen EU-Ländern noch Rumänien. An der Grenze wird sowieso nur ganz kurz kontrolliert, Staus sind extrem selten. Dafür ist die Grenzkontrolle eine der wenigen Fangschleifen, wo die Kinder- und Frauenhändler ein wenig Angst davor haben, sowie die nach Hause heimkehrenden Einbrecherbanden und Kupferdiebe. Wenn das auch noch wegfällt, macht man es den Kriminellen noch leichter, was den Ruf Rumäniens im Westen noch mehr schaden wird, als jetzt schon.

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