Rumäniengeschäft von Bosch 2012 rückläufig

Standorte Blasendorf und Klausenburg sollen dieses Jahr Produktion aufnehmen

Samstag, 25. Mai 2013

Boschs Rumänien-Direktorin Brigitte Eble und Spartenchefs Bogdan Alexandru und Adrian Bălşanu
Foto: Christian Binder

Bukarest - Der Umsatz der Boschgruppe in Rumänien lag 2012 bei 180 Millionen Euro, was einen Rückgang der Geschäfte um 4,5 Prozent verglichen zum Vorjahr bedeutet. Dies gab das Unternehmen im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag in Bukarest bekannt. Die Erwartungen für das laufende Jahr sehen einen Umsatz von 195 Millionen Euro vor.In diesem Jahr sollen nach Investitionen über 120 Millionen Euro die Fabriken in Blasendorf/Blaj und Klausenburg/Cluj-Napoca den Betrieb aufnehmen. Im Juni ist der Produktionsstart von Drehzahlmessern in der Fabrik in Blasendorf geplant, wo bis zum Ende des Jahres 300 Arbeitsplätze entstehen sollen, was die Gesamtzahl der Angestellten an diesem Standort auf 900 hebt.

Die Investitionen in die Erweiterungen des Standorts Blaj beliefen sich auf etwa 50 Millionen Euro. Der Standort Klausenburg, wo die Produktion und Entwicklung von elektronischen Steuersystemen für Pkw geplant ist, soll im letzten Quartal des Jahres in Betrieb genommen werden. Nach Investitionen über 77 Millionen Euro sollen hier über 300 Angestellte tätig werden. Insgesamt steigt in diesem Jahr die Gesamtzahl der Bosch-Mitarbeiter in Rumänien von 1400 auf rund 2000 Personen. Weltweit ist der Umsatz von Bosch 2012 um 1,9 Prozent auf 52,5 Milliarden Euro gestiegen. Die Zahl der Angestellten stieg dabei um 3400 auf 305.900 Mitarbeiter. Bosch ließ im vergangenen Jahr 8 Milliarden Euro in Investitionen fliesen und gab weitere 4,8 Milliarden für Forschung und Entwicklung aus. Für 2013 wird ein weiteres Umsatzwachstum von zwei Prozent erwartet.

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