Rumänische Filme bei TIFF 2014

An fünf Tagen kommen fast 50 Streifen an sieben Orten zur Vorführung

Donnerstag, 19. Juni 2014

Hermannstadt - Die Hermannstädter Tochterveranstaltung des Internationalen Transilvania Film Festivals (TIFF) findet heuer vom 25. zum 29. Juni statt. Zur Vorführung gelangen mehrere der neuen erfolgreichen rumänischen Streifen, aber auch internationale Produktionen. Gezeigt werden die Filme an insgesamt sieben Austragungsorten. Der Große Ring/Piaţa Mare wird an den fünf Festivaltagen ab 22 Uhr ein Freiluftkino sein. Am Eröffnungsabend kommt die Verfilmung des Romans von Dan Lungu „Sunt o babă comunistă“ von Stere Gulea mit Luminiţa Gheorghiu in der Hauptrolle zur Vorführung. Rumänische Streifen umfasst das Programm auch der folgenden Tage: „Closer to the Moon“ von Nae Caranfil wird am Donnerstag (26. Juni) gezeigt, am Freitag, dem 27. Juni, „America, venim!“ in der Regie von Răzvan Săvescu, am Samstag, dem 28. Juni, „O poveste de dragoste, Lindenfeld“ von Radu Gabrea mit Victor Rebengiuc und Victoria Cociaş, und zum Abschluss die Dokumentation über den Bukarester Universitätplatz „Bucureşti, unde eşti?“ von Vlad Petri. 

Täglich drei Filme gelangen an den fünf Festivaltagen (ab 16 Uhr) im Gong-Theater auf die Leinwand, ebenfalls drei und an den letzten beiden Tagen vier Streifen kommen desgleichen in der Habitus-Buchhandlung (im Kellerraum der katholischen Kirche) zur Vorführung. Im Gong-Theater werden u. a. eine Theater-Konzert-Verfilmung der Tschechow’schen „Möwe“ (Regie Carmen Lidia Vidu), der Gewinner des diesjährigen TIFF-Preises „Stockholm“ von Rodrigo Sorogoyen, der Streifen „Hotel Grand Budapest“ von Wes Anderson, „#Selfie“ von Cristina Iacob und am letzten Abend „La Venus a la Fourrure“ von Roman Polanski gezeigt. Filme, die wichtige Pop und Kulturevents dokumentieren, kann man jeweils um 22 und 23.45 Uhr im Bohemian-Flow-Club anschauen. Dazu gehören Streifen über Metallica, Johnny Cash oder Kurt Cobain. Sondervorstellungen finden heuer am Donnerstag (26. Juni), im Erlenpark statt, wo ab 22 Uhr „#Selfie“ gezeigt wird. Auf der Michelsberger Burg kommt am Freitag Friedrich Murnaus „Tabu“ (von 1931) um 21.30 Uhr zur Vorführung (mit live-Musikbegleitung von der Truppe Foley’Ala), im Freilichtmuseum wird am Samstag um 22 Uhr die US-Produktion „All is lost“ von J. C. Chandor gezeigt. Das gesamte Programm des Festivals ist unter http://tiffsibiu.ro/program zu finden.

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