Rumänische Künstler kopiert

Ausstellung im Brukenthalmuseum zeigt Möglichkeiten der Reproduktion

Samstag, 24. August 2013

Flavia und Răzvan Pârvu (l.) stellten ihre Reproduktionstechnik vor – die Originale sind übrigens gerahmt.
Foto: Holger Wermke

Hermannstadt - Originale und Kopien beziehungsweise Werke rumänischer Meister zum Anschauen und Kaufen bietet die jüngste Ausstellung des Brukenthalmuseums. „Im Spiegel/În oglindă“ ist eine Kooperation des Brukenthalmuseums mit der in Prag ansässigen Firma Art Imaging, die sich auf die Reproduktion von Kunstwerken spezialisiert hat.

Das Unternehmen wird von den gebürtigen Rumänen Flavia und Răzvan Pârvu geführt. Vor zwei Jahren habe man die Zusammenarbeit mit dem Hermannstädter Museum begonnen. Dabei sei der Gedanke aufgekommen, den Werken rumänischer Künstler des 19. Jahrhunderts zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. Insgesamt 19 ausgewählte Werke wurden von den Kunstexperten nach eigenen Aussagen aufwändig reproduziert. Die Besucher können sich bei einem Gang durch die Ausstellungsräume der Galerie für Rumänische Kunst im Brukenthal-Palais ein eigenes Bild machen, ob Original oder Kopie besser gelungen sind.

Unter den „kopierten“ Werken befinden sich fünf Arbeiten von Nicolae Grigorescu, jeweils zwei von Nicolae Tonitza und Mişu Popp, vier Bilder von Gheorghe Petraşcu sowie weitere von Ion Andreescu, Ştefan Luchian. Einziger Nichtrumäne in diesem Reigen ist Jan van Eyck, dessen berühmtes Gemälde „Der Mann mit der blauen Sendelbinde“ ebenfalls reproduziert wurde. Uneigennützig erfolgte die Kopiearbeit nicht. Alle Bilder von Art Imaging können erworben werden – zu Preisen zwischen 124 und 360 Euro. Die Ausstellung bleibt bis zum 10. Oktober geöffnet.

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