Rumänische Mannschaften in EC-Wettbewerben ungeschlagen

Petrolul und Pandurii müssen jedoch zittern

Freitag, 02. August 2013

Vierzehn Spiele haben die rumänischen Vertreter in den Europa-Pokal-Wettbewerben in diesem Sommer ausgetragen und sie sind weiterhin ohne Niederlage. Die Chancen, sich für die Play-Off-Runde zu qualifizieren sind jedoch in Ploieşti und Târgu Jiu seit Donnerstagabend gesunken.

Die drei rumänischen Mannschaften, die sich im Rennen um den Einzug in die Europa-League-Gruppen befinden, behalten trotzdem alle Chancen auf eine weitere Runde. Astra Giurgiu zeigte den Niveauunterschied im Vergleich zu AS Trencin. Die rumänische Mannschaft unterstrich gleichzeitig ihre derzeit gute Form und siegte in der Slowakei 3:1, nachdem sie nach 51 Minuten bereits 3:0 geführt hatte. Budescu, Tembo und Fatai erzielten die Treffer zu einem Ergebnis, das kaum Zweifel auf ein Weiterkommen von Astra zulässt. Den Ehrentreffer erzielten die Gastgeber aus Trencin durch Holubek.

Der rumänische Vizemeister Pandurii Târgu Jiu trat in ihrem Heimspiel gegen Hapoel Tel Aviv recht ängstlich auf, konnte auch von ihrem frühen Führungstor (4. Minute durch Nistor) nicht profitieren. Sasha glich in der 30. Minute aus. „Wenn wir in Europa auftreten wollen, müssen wir auch wie eine europäische Mannschaft aussehen“, sagte der Pandurii-Trainer Cristi Pustai. Damit wies er diskret auf das mäßige Spiel seiner Mannschaft hin, zeigte sich jedoch optimistisch, da es „gut ist, dass wir noch Chancen zur Qualifikation haben“.

Ein leicht vergebener Strafstoß gegen Petrolul Ploieşti ist mitverantwortlich, dass Vitesse Arnheim in Rumänien einen Punkt holte.  Petrolul-Coach Cosmin Contra sprach nach der Partie auch die geringe Chancenverwertung seiner Mannschaft an. „Wenn wir mindestens die Hälfte unserer Chancen auch verwerten, sind wir eine Elf, die schwer zu schlagen ist“, so Contra. Petrolul musste zunächst einem 0:1 hinterherlaufen, nachdem Reis in der 52. Minute einen Strafstoß verwandelt hatte. Der Auswahlstürmer Grozav erzielte in der 84. Minute den Ausgleichstreffer, der für das Rückspiel am 8. August in den Niederlanden noch ein Türchen zur Weiterqualifikation ins Play-off offen lässt.

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