Rumänische Verkehrspolizei maßregelt Radfahrer

Geldbußen liegen zwischen 750 und 1000 Lei

Dienstag, 11. Oktober 2016

Symbolfoto: pixabay.com

Bukarest (ADZ) - Die rumänische Polizei hat am 6. und 7. Oktober eine Aktion zur Abmahnung von Radfahrern durchgeführt. Laut vorgestellten Daten sollen Regelüberschreitungen durch Radfahrer die dritthäufigste Ursache für schwere Unfälle in Rumänien sein. In den ersten neun Monaten 2016 sei es dadurch zu rund 630 schweren Unfällen (von insgesamt 6200) mit 86 Todesopfern (von insgesamt 1341) gekommen. Im Zuge der Aktion wurden auch mehrere Fälle bekannt, in denen Strafen aus widersprüchlichen – z. B. wegen Nichtbenutzung oder Benutzung des Gehsteigs – oder unwesentlichen Gründen – z. B. fehlende Klingel – erhoben wurden. Bußen für Regelübertretungen mit dem Fahrrad belaufen sich – sofern sie verhängt werden – auf 750-1000 Lei. Zum Vergleich – in Deutschland sind größtenteils Bußen zwischen 10-30 Euro (45-135 Lei) für ähnliche Vergehen vorgesehen.

Kommentare zu diesem Artikel

Uwe, 11.10 2016, 17:38
Eine misslungene Aktion, insbesondere wegen der widersprüchlichen Gründe! Nachdem keine vernünftige Infrastruktur für Radfahrer herrscht und man quasi zu Verstößen "gezwungen" wird, dann sowas. Überflüssig bzw. sinnfrei...

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