Rumänischer Premierminister besucht Baden-Württemberg

Erklärung über Zusammenarbeit bei Berufsbildung

Donnerstag, 13. Juni 2013

Bukarest (dpa/ADZ) - „Baden-Württemberg und Rumänien verbinden wichtige Initiativen wie die Donauraumstrategie und die Gemischte Regierungskommission. Hier arbeiten wir beispielsweise sehr erfolgreich an gemeinsamen Projekten wie dem Aufbau von Technologietransferzentren nach dem Steinbeis-Vorbild oder auch einem Netzwerk für Umwelttechnologien“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann beim Arbeitsbesuch des rumänischen Premierministers, Victor Ponta, am Dienstag in Stuttgart.

Kretschmann und Ponta unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung zum Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung. Zudem wird eine stärkere Zusammenarbeit im Bereich der Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen beabsichtigt. „Das duale Bildungswesen und die berufliche Qualifizierung nach deutschem Modell können sicherlich konkret dazu beitragen, jungen Menschen eine gute Perspektive zu vermitteln“, sagte Kretschmann.

Bei Daimler in Stuttgart traf sich Premier Ponta auch mit der Leitung des Konzerns, er sprach zudem mit einigen der 54 Arbeiter aus Cugir, die hier sechs Monate lang für das Daimler-Werk in Cugir ausgebildet werden. Es handelt sich vor allem um den Umgang mit Industrierobotern. In Mühlbach/Sebeş wird Daimler 300 Millionen Euro investieren, auch die rumänischen Arbeitnehmer der dortigen Fabrik sollen in Stuttgart-Untertürkheim ausgebildet werden.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 14.06 2013, 17:58
Herr Sraffa ,als die Schwaben nach Siebenbürgen (Nicht RUmänien ) kamen,waren sie bis ins 20 Jahrhundert eine fast zu 100 Peozent abgeschlossene gemeinschaft.Die rumänen lebten am Rande der Dörfer ,als Knechte und ganz außen kamen dann Die Romas.Dieses fand in der zweiten Häflte des letzten Jahrhunderts ein sehr schnelles Ende.Die Deutschen wanderten aus.Heiraten zwischen deutschen und Rumänen war absdolut verpönt.Erst als alle deutschen Wegzogen heirateten die letzten dann untereinander. Die deutsche Kultur ist mit dem wegzug der Deutschen beendet. Sie wird mit den wenigen älteren leuten dort untergehen. Mit den dan dort verbliebenen romanisierten deutschen geht da gar nichts mehr. Das ist eine kleine umherirrende zu nichts gehörende Handvoll Menschen. die In einem wasserglas noch nicht mal mehr einen Tropfen aus macht. Die deutsche Kultur in Siebenbürgen lebt von der Erinnerung von Besuchen ehemaliger ,die dort ihre ,ihre, nicht der Rumänen und vor allen dingen nicht der romanisierten deutschen besucht.
Skeptikus, 13.06 2013, 20:22
Seit Jahren predige ich, dass Rumänien das duale Ausbildungssystem nach deutschem, schweizer oder österreichischem Muster braucht und siehe da es passiert was, wenn auch ich nie dem PM persönlich begegnet bin!
sraffa, 13.06 2013, 17:44
Es ist schon gut so, daß Schwaben, Badische(?) und Württemberger sich wieder dort hin wenden wo Ihre Vorfahren schon vor Jahrhunderten vor dem Hunger im eigenen Land flohen um sich eine neue Existenz aufzubauen.

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