Rumänisches Kartellamt straft Pharmaunternehmen ab

Verfahren gegen Vertreiberverbände abgeschlossen

Freitag, 23. März 2012

Bukarest (ADZ) - Am Montag hat das Kartellamt in Bukarest angekündigt, Kartellstrafen im Gesamtwert von 12 Millionen Euro gegen mehrere Pharmaunternehmen verhängt zu haben. Die zwei Jahre dauernden Ermittlungen haben gezeigt, dass die Hersteller Bayer und Sintofarm nach Absprachen mit den Vertreibern Mediplus, Polisano, Relad, Farmexim, Famrexpert, Fildas, Montero, ADM und Pharmafarm eine ungesetzliche Exportsperre für Arzneien der beiden Produzenten erwirkt haben.

Das Kartellamt hat am Montag ein weiteres Verfahren abgeschlossen, allerdings ohne Sanktionen zu verhängen. Gegen den Verband der Medikamentimporteure und -vertreiber (ADIM) sowie den Verband der Medikamentvertreiber in Rumänien (ADMR) wurde im Oktober 2008 ein Verfahren eingeleitet, nachdem diese beschlossen hatten, Spitäler und Apotheken nicht mehr mit Medikamenten zu beliefern. Diese begründeten den Beschluss damit, dass das Gesundheitsministerium verweigert hatte, den Preis der Arzneien dem Wechselkurs anzupassen. Da das Gesundheitsministerium diese Angleichung inzwischen vorgenommen hat, wurde keine Strafe verhängt, jedoch wird weiterhin beobachtet, ob die Wettbewerbsregeln eingehalten werden, so das Kartellamt.

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