Rund 100 Strafen verhängt

Die Außendienstler der Lokalpolizei waren in drei Stadtvierteln unterwegs

Samstag, 20. Februar 2016

Hermannstadt – Knapp 100 Strafen verhängte die Hermannstädter Lokalpolizei in der Zeit vom 10. zum 12. Februar im Laufe einiger Kontrollen in den Stadtvierteln Neppendorf/Turnişor, Terezianum/Terezian und Hammersdorf/Guşteriţa.

„Diese Informationen machen wir bekannt, um die Öffentlichkeit zu informieren, dass die Mitarbeiter der Lokalpolizei stets in der Stadt anwesend sind. Vergangenes Jahr haben sie während ihrer täglichen Patrouille- und Kontrolltätigkeit 5.600 Strafmaßnahmen ergriffen. Die Tätigkeit der Lokalpolizei wird demnächst einer Optimierung unterzogen, dazu sind jedoch weitere Anstellungen notwendig. Wir haben die Ausschreibung von 14 Arbeitsstellen ausschließlich für Außendienstmitarbeiter bewilligt“, so Astrid Fodor, die Hermannstädter Interims-Bürgermeisterin.

Am 10. Februar führte die Lokalpolizei Patrouillen und Kontrollen in Neppendorf durch, infolge derer 50 Strafen für das Falschparken, das Fehlen der Betriebsgenehmigung im Fall mehrerer Geschäfte, Betteln oder Tierhaltung verhängt wurden. 18 Autofahrer will die Lokalpolizei noch als Falschparker identifizieren und anschließend Geldbußen gegen sie verhängen. Im Verlauf der Aktion wurden über 60 Personen erfasst und in der Datenbank des Innenministeriums überprüft.

Am 11. Februar war die Lokalpolizei im Terezianum unterwegs, was mit insgesamt 21 Geldbußen endete. 18 Strafmaßnahmen wurden gegen Falschparker ergriffen, eine gab es für offenes Feuer im öffentlichen Raum, und zwei für das Fehlen von Betriebsgenehmigungen. Auch hier registrierte die Lokalpolizei 25 Personen.

Am 12. Februar war der Außendienst der Lokalpolizei in Hammersdorf anwesend. Auch hier gab es die meisten Geldbußen, neun an der Zahl, für Falschparken und eine für innerstädtische Tierhaltung. Insgesamt registrierten die Lokalpolizisten hier 28 Personen.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 21.02 2016, 00:54
das mit der innerstädtischen Tierhaltung ist in den eher dörflichen "Stadtteilen" Neppendorf und Hammersdorf eigentlich ein Witz. Die alten Häuser dort sind allesamt Bauernhäuser und waren es viele hundert Jahre, und jetzt darf man nicht einmal mehr ein Schwein oder eine Kuh halten. Ist doch absurd. Sicher ein stinkender Mastbetrieb mit 1000 Schweinen und dementsprechend Gülle wäre so zentrumsnah ein Wahnsinn, aber man kann doch den armen Bauerngroßmütterchen nicht das eine einzige Schwein verbieten.

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