Russische Pianistin tritt zweimal auf

Dienstag, 24. März 2015

Temeswar – Die russische Pianistin Ekaterina Litvintseva konzertiert dieser Woche zweimal in Temeswar. Der erste Auftritt auf der Bühne der Staatsphilharmonie „Banatul“ findet schon morgen um 19 Uhr statt. Klassiker wie Schubert, Beethoven und Chopin hat sich die junge Pianistin vorgenommen, die am Mittwoch ein Rezital darbieten wird. Im Programm sind die drei Klavierstücke von Franz Schubert D 946, bekenntnishaft-intime, lyrische Stücke aus dem letzten Lebensjahr des schon erkrankten Meisters, Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 30 op. 109 in E-Dur, die drittletzte von Beethovens Klaviersonaten, sowie drei Kompositionen von Frédéric Chopin vorgesehen: die Sonate Nr. 2 op. 35 in b-Moll, die Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47 sowie das Scherzo Nr. 3 in cis-Moll. 

Die 1986 in Magadan (Russland) geborene Ekterina Litvintseva hat ihre Kindheit und Jugend am Nördlichen Polarkreis verbracht. Sie begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Als Ekaterina 15 Jahre alt war, zog die Familie nach Moskau um. Sie war Studentin der Maimonides Klassischen Klavierakademie in den Klavierklassen von Viktor Derevyanko, Alexander Mndoyants und Ekaterina Derzhavina.  2011 nahm sie das Studium der künstlerischen Instrumentalausbildung mit Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln in der Klavierklasse von Nina Tichman auf.

Die Russin erhielt zwei Jahre später ihr „Master of Music“ mit Auszeichnung. 2014 wechselte Ekaterina an die Hochschule für Musik Würzburg, wo sie in der „Meisterklasse“ von Bernd Glemser studiert. Sie hat zwei Mal an den „Tel-Hai International Masterclasses“ in Israel teilgenommen. Der zweite Auftritt in Temeswar erfolgt am Freitag, dem 27. März, um 19Uhr, im Rahmen des wöchentlichen symphonischen Konzerts der Philharmonie „Banatul“. Den Dirigentenstab führt Peter Oschanitzky. Im Programm stehen Bedrich Smetanas „Moldau“, Edvard Griegs Konzert in a-Moll op. 16, das einzige Klavierkonzert, das der norwegische Komponist beendet hat, sowie Frédéric Chopins 2. Klavierkonzert in f-Moll op. 21, das von Chopins Poesie durchzogen ist und zu den großen Konzerten der Romantik gehört.

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