Saison der Zecken und Vipern

Bei Zeckenbissen sofort zum Arzt, Vipern nicht reizen

Mittwoch, 25. April 2018

Reschitza – Das trockene Frühsommerwetter der letzten Woche hat im Banater Bergland die Gefahr der Vipern und Zecken wieder aktuell werden lassen, warnt der ärztliche Notfalldienst UPU-SMURD Reschitza. Bisher hat es noch keinen Fall von Vipernbissen gegeben – obwohl seit einigen Jahren Vipern sogar auf dem Gelände der Reschitzaer Großwerke angetroffen wurden – hingegen hat es bereits mehrere Fälle von Zeckenbissen gegeben, die Wochenendtouristen zum Notfalldienst getrieben haben.

Dr. Emil Bunda vom Notfalldienst UPU Reschitza warnt: „Sollte jemand von Zecken gebissen werden oder gar mit einer Hornviper in unangenehmen Kontakt kommen, ist er am besten beraten, auf schnellstem Weg einen medizinischen Notfalldienst aufzusuchen. Wir hatten bereits mehrere Fälle von Zeckenbissen – die Zecken sind, bei den trockenen Sommern der letzten Jahre, fast schon zur Landplage geworden und in den Städten kann man sich ihrer nur durch Spritzen in den Parks und Grünanlagen erwehren – zum Glück gab es noch keinen Fall eines Vipernbisses. Aber in diesem Jahr sind wir vorbereitet: wir haben vier Dosen Serum gegen Viperngift (Antiviperin) vorrätig. Die therapeutischen Möglichkeiten, über die wir verfügen, decken Reaktionen auf jeden vorstellbaren Unfall ab.“

Zwar sei es ziemlich problemlos, eine Zecke fachgerecht zu entfernen (d. h. dass ihr Kopf nicht steckenbleibt in der angestochenen Haut und Entzündungen oder gar die gefährliche Lyme-Krankheit hervorruft. Letzteres allerdings nur, wenn die Zecke das Virus überträgt, es also selber hat), doch rät Dr. Bunda für alle Fälle, auch bei einem Zeckenbiss sich das Tier im Krankenhaus entfernen zu lassen. Für Vipernbisse sind die Sofortmaßnahmen bekannt, auch in diesem Fall müsse man schnellstens ins Krankenhaus, um rasch ein Gegengift gespritzt zu bekommen.

Grundregel 1: „Wer ins Grüne geht, was durchaus empfehlenswert ist, der setzt sich auch Zeckenbissen und der Viperngefahr aus.“
Grundregel 2: „Selbstbehandlung ist die zweit- oder letztbeste Lösung!“

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