Sanierung in Zeiden geht weiter

Hausschwamm hatte zu dreimonatiger Verzögerung geführt

Donnerstag, 14. August 2014

Kronstadt - Während der Arbeiten am Gebäude des alten Bürgermeisteramts in Zeiden/Codlea, Kreis Kronstadt/Braşov wurde am Sommeranfang ein Schädling entdeckt, der drohte, entweder die Kosten zu verdoppeln oder die Arbeiten in die Länge zu ziehen. Der Schädling, eine aggressive Pilzart, im Volksmund „Hausschwamm“ genannt, wurde im Gebälk des Dachbodens, in Fußböden und Treppenstufen gefunden und seine Sporen auch im Mauerwerk. Ein hinzugezogenes Biologenteam untersuchte die Verbreitung des Pilzes und  gab Anweisungen zu dessen Beseitigung. Diese sahen eine Behandlung der angegriffenen Substanz und eine Lüftung von 90 Tagen vor. Durch seine Natur ist dieser Schädling besonders hartnäckig und kann bis zu fünf Jahren auch isoliert überleben. Vergangene Woche wurden erneut Proben an den betroffenen Stellen entnommen und im Labor untersucht wobei festgestellt wurde, dass der Pilz beseitigt und die Gefahr gebannt ist. Es entstand allerdings eine Verzögerung von drei Monaten, die nun der Bauunternehmer wettmachen muss, ansonsten kann ein Zahlungsstopp eintreten, da es sich bei dieser Sanierung – das Gebäude steht unter Denkmalschutz – auch um europäische Zuschüsse handelt.

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