Schengen-Beitritt soll auf März verschoben werden

Freitag, 26. Oktober 2012

Symbolfoto: sxc.hu

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die neuerliche Prüfung der Beitrittsanträge Rumäniens und Bulgariens zum Schengen-Raum soll auf März 2013 verschoben werden. Das verlautete schon im Vorfeld der Beratung der EU-Innenminister, die für Donnerstag in Luxemburg angesetzt war. Es gebe Ungewissheiten betreffend die Fähigkeit der Behörden der beiden Länder, die eingegangenen Verpflichtungen einzuhalten. Es sei aber auch nicht sicher, ob im März 2013 tatsächlich eine Entscheidung getroffen wird. Die Europäische Kommission wird im Januar einen Bericht über die Lage in Rumänien und Bulgarien veröffentlichen. Die Entscheidung liegt nicht bei der Europäischen Kommission, sondern bei den Regierungen.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 26.10 2012, 23:17
Der Vergleich der Baukosten zwischen Rumaenien und Deutschland bezueglich Korruption ist 100 Millionen Euro fuer Rumaenien( Siehe Kosten Commerzbank Arena+ 180 Mio., Buakrest Nationalstadion = 280 Mio Euro). Die Leute in Schengen koennen Rechnen und wenn zwei gleiche Bauwerke wobei das billigere besser funktioniert mit 100 Millionen Differenz gebaut werden. Wo glaubt ein Argumentator dass Breussel das nicht erkennt..
Herbert, 26.10 2012, 22:29
Helmut - Sie bringen hier schon wieder die Unwahrheit. Laut Korruptionsindex 2011 liegt lediglich Griechenland hinter Rumaenien - siehe folgenden Link
http://www.laenderdaten.de/indizes/cpi.aspx
Bitte informieren Sie sich bevor Sie unrichtige Kommentare abgeben!
Helmut, 26.10 2012, 20:41
Wenn man nur an Fähigkeiten der Behörden bei der Korruptionsbekämpfung zweifelt ist dies eine völlig unglaubwürdige Argumentation.In vielen Schengen-Ländern gibt es genauso mehr oder weniger eine solche Korruption und in manchen Ländern noch eine viel größere(Österreich,Italien,Griechenland aber auch in Deutschland etc.) als in Rumänien.Somit müßte man eigentlich diesen Ländern den Status entziehen.Damit könnte sich dann aber die Schengenzone auflösen.Hier spielen hauptsächlich politische Probleme und alte Vorbehalte gegenüber den Völkern Rumäniens und Bulgariens eine Rolle.Dies ist eine echte Diskriminierung und ein Skandal.Außerdem kann man damit diese beiden Länder leichter unter Druck setzen.Weiters war in Wirklichkeit nie ein Beitritt vor 2013/14.Ob Schengen so ein großer Segen ist,bezweifeln heute schon mehr als 60% der Bewohner der Schengenzone.
Herbert, 26.10 2012, 16:06
Die Begründung ist im Beitrag der ADZ enthalten:
"Es gebe Ungewissheiten betreffend die Fähigkeit der Behörden der beiden Länder, die eingegangenen Verpflichtungen einzuhalten."
Seitens der EU wird offensichtlich an der Fähigkeit der Behörden (Korruption?) gezweifelt. Die technischen Voraussetzungen sind ganz sicher vorhanden.
Peter, 26.10 2012, 14:54
Gibt es eine Begründung?

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