Schriftstellerin Eva Lendvay gestorben

Sie war die Übersetzerin der „Siebenbürgischen Elegie“

Donnerstag, 17. März 2016

Kronstadt – Eva Lendvay, die Tochter des bekannten ungarischen Schriftstellers Szemler Ferenc, wurde am 24. Juni 1935 geboren. Nach Abschluss der Kronstädter Musikschule 1953, studierte sie in Klausenburg, zwischen 1954 – 1959 Philologie. Anschließend arbeitete sie bei mehreren bekannten ungarischen Zeitschriften: „Utunk“ 1959 – 1962, „Müvelödes“ 1967 – 1968, aber auch bei den ungarischen Wochenschriften der Stadt unter der Zinne „Uj ido“ 1963 – 1966, und nach 1968 bei der „Brassoi Lapok“. Sie war eine geschätzte Journalistin, Dichterin, Schriftstellerin und Übersetzerin aus der rumänischen und deutschen Sprache in die ungarische.

Ihre Übersetzung der „Siebenbürgischen Elegie“ von Adolf Meschendörfer, wie auch ihre Übertragungen von Werken rumänischer Autoren wie Ana Blandiana, Mircea Ciobanu, Anghel Dumbrăveanu erfreuten sich besonderer Wertschätzung. Sie ist Autorin mehrerer Gedicht- und Prosabände. 1984 erhielt sie dem Preis der Kronstädter Filiale des Rumänischen Schriftstellerverbandes, 1991 den Preis des Schriftstellerverbandes Ungarns. Eva Lendvay ist an einer langjährigen Krankheit am 14. März 2016 in Bukarest verstorben.

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