Schüler und Lehrer entdecken Europas Vielfalt

Internationales Netzwerk zwischen europäischen Schulen

Dienstag, 08. Oktober 2013

Bei der Begegnung in Bukarest arbeiteten Schüler und Lehrer an Projekten zum Thema Vielfalt.
Foto: ACES

Bukarest - Am Freitag, dem 4. Oktober, ging die fünftägige Veranstaltung der Academy of European Schools (ACES) zu Ende. Insgesamt 105 Schulen aus Zentral- und Südosteuropa waren vergangene Woche bei dem sogenannten „Kick-Off Meeting“ im RIN Grand Hotel in Bukarest mit jeweils einem Lehrer und einem Schüler vertreten. Die verschiedenen Schulen arbeiten an einem einjährigen Projekt zum Thema „I and the others: Discovering diversity around and within me“ (Die Anderen und ich: Vielfalt in mir und um mich herum entdecken). Dabei kooperieren immer zwei bis drei Schulen aus verschiedenen Ländern. Bei der Veranstaltung trafen sich die Schüler und Lehrer der Projektgruppen das erste Mal von Angesicht zu Angesicht. Das Treffen diente allerdings nicht nur dem persönlichen Kennenlernen: Es wurden verschiedenste Workshops zum Thema Vielfalt angeboten, Projektmanagement-Fähigkeiten vermittelt und die ersten Schritte der jeweiligen Projekte geplant.

Benjamin Groza und seine Lehrerin Aida Eva Anderco vom Deutschen Lyzeum „Johann Ettinger“ in Sathmar/Satu Mare arbeiten mit einer ungarischen Schule aus Hatvan an dem Projekt „Diversity makes rich“ (Vielfalt macht reich). „Unser Thema ist sehr interessant“, erklärte Benjamin. „Es ist nicht genau erklärt, in welcher Art und Weise Vielfalt uns bereichert.“ „In unserem Projekt geht es vor allem um Traditionen“, fügte seine Lehrerin hinzu. „Wir wollen, dass die Schüler etwas über die Traditionen der anderen lernen und ihre eigenen präsentieren.“ Katerina Todorova aus Topolovgrad in Bulgarien, die in ihrem Projekt mit einer Schule aus der Republik Moldau und einer rumänischen Schule zusammenarbeitet, findet es „spannend“, an dem Projekt teilnehmen zu können. „Die Workshops machen sehr viel Spaß, hier ist jeden Tag etwas anderes los. Ich habe auch schon viele neue Freunde gefunden“, erzählte die 15-Jährige begeistert.
ACES ist eine Initiative der österreichischen ERSTE-Stiftung und des Kulturellen Zentrums sowie der slowakischen Organisation VCELI DOM. Die Initiative dient vor allem dem Aufbau eines internationalen Netzwerks zwischen zentral- und südosteuropäischen Schulen. Schüler und Lehrer sollen dazu angeregt werden, am internationalen Austausch teilzunehmen.

Die Projektplanung der verschiedenen Schulen startete bereits im Frühjahr dieses Jahres. Bis Ende März 2014 werden die Projekte fertiggestellt und schließlich in der Slowakei präsentiert. Für die Durchführung bekommen die Schulen von der ERSTE-Stiftung jeweils 1800 Euro zur Verfügung gestellt.

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