Schule in Kleinstadt Sanktanna aus EU-Geldern saniert

Regio-Förderung: Viele Banater Kurorte auf der Warteliste

Mittwoch, 14. Januar 2015

Ende 2014 unterzeichneten der Direktor der ADR-West, Sorin Maxim (links) und der Sanktannaer Bürgermeister Daniel Tomuta den Vertrag für die Finanzierung der Bildungseinrichtung in der Kleinstadt aus dem Kreis Arad.
Foto: ADR

616.000 Lei beträgt der Gesamtwert des Projektes, über das das Technische Lyzeum aus der Kleinstadt Sanktanna/ Sântana im Verwaltungskreis Arad verfügt. Mit diesem Geld wird innerhalb eines Jahres eine Immobilie saniert, deren Finanzierung über die Mittlerorganisation ADR Vest gesichert wird. Zur Verfügung stehen werden 558.000 Lei über das Regio-POR-Finanzierungsprogramm. Mit der Summe sollen zehn Klassenräume, sieben Labors, eine Bibliothek, Waschräume und ein Umkleideraum saniert und finanziert werden. Nutznießer sind etwa 550 Schüler der Bildungseinrichtung.

Durch eine bessere Infrastruktur des Lyzeums sollen auch die Leistungen steigen, aber auch eine bessere Integration der Schüler auf dem internen und europäischen Arbeitsmarkt gewährleistet, sowie mindestens fünf Jahre lang eine Auslastung der verfügbaren Plätze in der Schule zu mehr als 50 Prozent gesichert werden. Dies die Auflagen zur Finanzierung.

Über das Regioprogramm wurden in der Westregion in der Zeitspanne 2007 – 2013 Projekte unter Vertrag genommen, deren Wert höher war, als die anfangs zugeteilten Summen. Bei den Projekten, die hinterlegt und nicht abgewiesen wurden, war der Unterschied noch erheblicher. Zusammen mit den Aufstockungen durch Umverteilung, waren 487 Millionen Euro abrufbar, die hinterlegten Projekte hingegen haben einen Umsetzungswert von 812 Millionen Euro. Für den Wachstumspol der Großstadt Temeswar/ Timisoara wurden Projekte im Wert von 86 Millionen Euro hinterlegt, Unterfangen, deren Wert die verfügbaren Summen um 15 Millionen Euro überschritten haben. In der gesamten Westregion wurden mehr als 360 Kilometer Straßen saniert. Außerdem wurden Projekte in 63 Bildungseinrichtungen finanziert, sowie zwei Schulcampus und 16 Business-Strukturen. In der Wirtschaft der Region erhielten auch 175 Kleinstbetriebe Finanzspritzen aus EU-Fonds über das Regio-Programm. Auf 62 Hektar wurden auf zwei ehemaligen Industriebrachen die Altlasten entfernt.

Innerhalb des Operationellen Regionalprogramms für die Zeitspanne 2014 – 2020 kommen der Westregion 640 Millionen Euro zu. Insgesamt wurden Rumänien knapp acht Milliarden Euro zugeteilt. Nahezu ein Drittel davon sind für Strategien gedacht, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Mehr als zehn Prozent der Gesamtsumme soll nachhaltige Stadtentwicklung sichern, aber auch die  Verkehrsinfrastruktur sowie die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen verbessern. Die Betriebe in der West-Region können über eine staatliche Förderung verfügen, die in drei Größenkategorien vergeben wird. Großbetriebe erhalten höchstens 35 Prozent der Investitionssumme, mittlere Betriebe 45 Prozent und Mikrobetriebe können mit bis zu 55 Prozent der Investition bezuschusst werden. Durch nachhaltige Entwicklung des Tourismus soll auch wirtschaftliche Vielfalt gesichert werden. Dazu werden auf regionaler Ebene elf Millionen Euro vergeben. Auf der Förderliste stehen Kurorte wie Busiasch/ Buzias, Herkulesbad/ Baile Herculane, Geoagiu, Moneasa, die touristische Gegend Parâng-Petrosani, Kalatscha/ Calacea, Crivaia, Lippa/ Lipova, Tecu, Semenic, Straja, Drei Wässer/ Trei Ape und Vata de Jos.

Für die Entwicklung der Infrastruktur zu Bildungszwecken werden 23,54 Millionen Euro vergeben. So ist der Bau, die Sanierung, Modernisierung und Ausstattung von Kinderkrippen, Kindergärten und Allgemeinbildenden Schulen, von Berufsschulen und Technischen Bildungseinrichtungen vorgesehen. Aus dem selben Topf stehen auch Gelder zur Verfügung, um die Infrastruktur von Hochschulen zu verbessern.

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