Schule von Discovery

Der TV-Kanal stellt ein neues Bildungsprogramm für Lehrer und Schüler vor

Dienstag, 24. Januar 2012

Ada Rosetti, die Direktorin von Discovery Channel România, stellte den Medienvertretern das Bildungsprogramm „Discovery Schule" vor. Foto: Andrey Kolobov

Hermannstadt - Am 20. und 21. Januar führten der TV-Sender Discovery Networks und das Bildungsministerium gemeinsam ein Fortbildungsseminar im Rahmen des Programms „Discovery Schule“ (Şcoala Discovery) in Hermannstadt/Sibiu durch. Daran nahmen 108 Lehrerinnen und Lehrer aus fast allen Kreisen des Landes teil.

Das am 16. Januar lancierte Programm besteht aus den täglich auf Discovery ausgestrahlten Sendungen in den Fächern Mathematik, Chemie, Biologie, Physik und anderen Wissenschaften. Diese sind für die Schüler der fünften bis zwölften Klassen zugeschnitten. Bis zum 30. März sollen 55 einstündige Sendungen gezeigt werden. Eingerichtet wurde ferner eine Homepage (www.scoala.discovery.ro), auf der ergänzende Informationen für Lehrer, Schüler und deren Eltern zu finden sind.

Gemeinsam mit dem Bildungsministerium wählte Discovery 110 Schulen in den Städten und Gemeinden des Landes aus, um die Auswirkung des Projektes zu beobachten. Die Vertreter dieser Schulen trafen sich am Ende der Vorwoche in Hermannstadt zu einem Training. Aus dem Kreis Hermannstadt nehmen das Octavian-Goga-Kolleg, die Nicolae-Iorga-Schule und die Mediascher Hermann-Obert-Schule teil.

Hall Davidson, ein Mathematiklehrer und Senior Director of Global Learning Initiatives, erklärte die Bedeutung von neuen Medien im Unterricht: „Die heutigen Schüler sind in einer Kultur der Massenmedien aufgewachsen und denken anders. Wenn wir sie für ein erfolgreiches Leben im 21. Jahrhundert vorbereiten wollen, müssen wir neue Werkzeuge und neue Strategien beherrschen.“

Dem Treffen in Hermannstadt wohnte auch der Bildungsminister Daniel Funeriu bei, der zu den Befürwortern des Projektes zählt. Er unterstricht, dass das Nutzen der „Discovery Schule“ optional sei. Das Ministerium „empfehle den Schuldirektoren und Lehrern, diese als eine von der Vielfalt an Ressourcen einzusetzen und sichert jenen volle Unterstützung zu, die moderne Unterrichtsmethoden wählen“.

Kommentare zu diesem Artikel

Horst, 25.01 2012, 01:08
Ich habe den Artikel von Andrey Kobolov mit großem Staunen gelesen. Will Rumänien christlich fundamentalistisch werden? Dass das ganze vom Kultusministerium gefördert wird, ist noch erstaunlicher. Soll das Volk verdummt- und mit vorwissenschaftlichen, kreationistischen Inhalten indoktriniert werden, sozusagen mit umgekehrten Vorzeichen, was man den Stalinisten vorwarf? Na dann auf in die neue rosige vordarwinsche Zukunft.

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