Schwachpunkt des Kreisgebietes: Die Zugänglichkeit

Aussprache zum Thema Partner für Entwicklung stattgefunden

Samstag, 13. Juni 2015

Auf den Punkt brachte es Mihai Pascu, gegenwärtig Generalverwalter des Kronstädter Kreises und bis kürzlich stellvertretender Vorsitzender des Kreisrates: Der Schwachpunkt des Kreises liegt in der Zugänglichkeit zu diesem. Sowohl der Flughafen als auch die Container-Umladestelle (Warendrehscheibe) bei Marienburg sind, nachdem sie als Prioritäten  auf der Liste des Transportministeriums standen, im Vorjahr von dieser gestrichen worden bevor die wichtigsten Projekte an die Europäische Kommission weiter geleitet wurden.

Mihai Pascu hat diese Dinge ausdrücklich genannt auf einer kürzlich in Kronstadt abgehaltenen Aussprache, organisiert von der Tageszeitung „Curierul Naţional“ zum Thema „Partner für die Entwicklung“. An der Aussprache beteiligten sich Vertreter von Unternehmerverbänden, Leiter von Betrieben aus mehreren Landeskreisen, leitende Lokalvertreter. Zweck dieser Begegnungen von denen nun die achte in der Stadt unter der Zinne stattgefunden hat, ist dabei mindestens zwei Partnerschaften  für weitere Investitionen im Gebiet abzuschließen. Die Absicht stand nach Abschluss der Tagung da; ob es tatsächlich dazu gekommen ist, wird man vielleicht nachträglich erfahren.

Was unterstrichen wurde, ist die Bedeutung des Entgegenkommens der lokalen Behörden gegenüber Investoren  um diese heranzuziehen. In Kronstadt und dem Umfeld steht man diesbezüglich sehr gut, schaut man sich die Listen der ausländischen Investoren an die hier Fuß gefasst haben und die da tausende Arbeitsplätze gegründet haben. Ins Gespräch kam natürlich auch die duale Berufsschule Kronstadt die landesweit als Beispiel gegeben wird. Ein weiterer diesbezüglicher Aspekt, ist der der Ausbildung. Der Mangel an Facharbeitern wird immer akuter, wobei die Absolventen der Hochschulen es nicht immer leicht haben, einen Arbeitsplatz zu finden. Die Berufsausbildung muss daher gefördert werden.

Dass im Kreisgebiet nicht noch mehr ausländische Investoren angesiedelt sind, ist auf die mangelnde Verkehrsinfrastruktur zurückzuführen. Abgesehen vom Flughafen, haben wir auch keinen Anschluss an eine Autobahn, betonte Mihai Veştea, stellvertretender Vorsitzender des Kreisrates. Daher richtete er den Aufruf an die Teilnehmer, diesbezüglich Lobby für Kronstadt  auf allen Ebenen zu machen, Investoren für den Flughafen heranzuziehen. Der Kreis ist bemüht, Straßen zu modernisieren die zu Nachbarkreisen führen, damit Bewohner aus Covasna, Harghita oder Mureş auf guten und kürzeren Wegen, vor allem zu den Supermärkten  herkommen können.Davon ist besonders das neue Coresi-Mall-Zentrum abhängig.

Kronstadt ist ein Brand, ein Markenzeichen für Rumänien. Dieses sowohl durch Wirtschaft als auch Kultur, durch die vielen Baudenkmäler. Aufgefordert wurden somit die Teilnehmer an der Tagung, die Stadt mehr zu unterstützen, einschließlich für die Kandidatur als Kulturhauptstadt Europas 2021 oder als Austragungsort die Jugend-Winterolympiade 2020.

Kommentare zu diesem Artikel

dan, 14.06 2015, 10:08
Mangel an Facharbeit wird immer akuter-- kein Wunder, die Behörden vor Ort hätten ja auch eine Fachschule nach 1990 etablieren können, was sie nicht getan haben!

Wenn die Deutschen nicht die duale Fachschule gemacht hätten, wäre er noch akuter!

Angeblich werden in Rumänien die Minderheiten bevorzugt... das scheint mit den Ungarn zumindest straßenmäßig nicht der Fall zu sein... siehe Kommentar "Der Kreis ist bemüht, Straßen zu modernisieren die zu Nachbarkreisen führen, damit Bewohner aus Covasna, Harghita oder Mureş auf guten und kürzeren Wegen, vor allem zu den Supermärkten herkommen können"...

Ja, Rumänien ist durch die Unterstützung der EU und die korrupten Ex-kommunistischen Politiker und ihrer Kinder ein "Supermarkt" geworden für Menschen und allem, was geldgierige korrupte Polit-Verbrecher unter Billigung des Westens seit 1990 verkauft haben: Fabriken, fremdes Eigentum, Naturressourcen: Agrarflächen, Wälder, Bodenschätze, Energiequellen.

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