Schwanensee von Hermannstadt

Balletttheater gab Programm der Vorstellungen bis zum Jahresende bekannt

Mittwoch, 29. Oktober 2014

„Impetus“ wird am 5. November vom Hermannstädter Ballett geboten. Foto: Ovidiu Matiu

 Hermannstadt – Bekannt gegeben hat das Balletttheater Hermannstadt/Sibiu das Programm seiner Vorstellungen bis zum Jahresende. Aufgenommen worden war die Spielzeit 2014/2015 mit den „Jahreszeiten“ und „Concert en Bleu“ in der Choreografie von Aleisha Gardner bzw. Russell Hewey am 17. September, am gestrigen Mittwoch (dem 29. Oktober) wurde der Klassiker „Giselle“ zur Musik von Adolphe Adam geboten, dessen Premiere in der vorigen Spielzeit stattgefunden hatte. Am Spielplan stehen die Premiere des „Schwanensees“ an der Hermannstädter Bühne und insgesamt weitere fünf Vorstellungen.

Das klassische Ballett „Der Schwanensee“ zur Musik von Tschaikowsky bietet das Hermannstädter Ensemble am 12. November erstmals. Die Original-Choreografie von Marius Petipa und Lew Iwanow wird von Andrei Litwinow adaptiert. Am Mittwoch, dem 5. November, kommen sodann „Impetus“ als neoklassisches Ballett und „Die Rechnung, bitte!“ als zeitgenössischer Tanz auf die Bühne, die unter der Leitung von Aleisha Gardner bzw. Russell Hewey eingeübt werden.

Vor Weihnachten nimmt das Balletttheater den „Nussknacker“ wieder auf und bietet am 19. Dezember um 12 Uhr eine Vorstellung für Kinder sowie am 20. und 21. Dezember Abendveranstaltungen. Die Vorstellungen finden nach wie vor im Gewerkschaftskulturhaus um 19 Uhr statt, erhalten werden können Eintrittskarten (im städtischen Kulturhaus oder Gewerkschaftskulturhaus).   

Das Balletttheater wurde 2008 gegründet, nachdem im europäischen Kulturhauptstadt-Jahr festgestellt worden war, dass Tanz-Vorstellungen bei den Hermannstädtern sehr gut ankommen. Begonnen hat das Ensemble damals mit zehn Tänzerinnen und Tänzern, heute zählt es 38 Mitglieder, davon kommen nur sieben aus Rumänien und 31 aus Japan, den USA, Frankreich, Italien, usw. Von Anfang an dabei war die Neuseeeländerin Aleisha Gardner, die sich nun auch als Choreografin profiliert. Sie und weitere sechs Kollegen und zwar Arisa Mori und Yuri Yoshida (Japan), Elena Canali (Italien), Eleonor Campillo Peral (Spanien), Florent Operto (Frankreich) und Elliot Bourke (Australien) nahmen vom 10. bis 25. Oktober am Internationalen Ballett-Wettbewerb in Chinas Hauptstadt Peking teil. Drei der sieben Mitglieder des Hermannstädter Ensembles gelangten ins Finale, das Podium jedoch konnten nur Tänzer aus Russland und China erreichen, doch wurden sie eingeladen, im nächsten Jahr an Tanzworkshops in China teilzunehmen. 

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