Schwarzes Wochenende auf Rumäniens Straßen

Sechs Tote bei zwei schweren Verkehrsunfällen

Dienstag, 22. November 2016

Bukarest (ADZ) - Zwei schwere Verkehrsunfälle haben das Wochenende in Südrumänien überschattet, wo insgesamt sechs Menschen ums Leben kamen. Der schwerste Unfall ereignete sich am Samstagmorgen auf der DN2 unweit der Ortschaft Şindriliţa, Landkreis Ilfov, wo bei einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Kleinbus drei Menschen starben und weitere 15 teils schwer verletzt wurden. Der Unfall fand bei dichtem Nebel und rutschiger Fahrbahn statt – laut lokaler Verkehrspolizei scheint der 27-jährige Pkw-Fahrer trotz schlechter Sicht ein riskantes Überholmanöver bei hoher Geschwindigkeit vorgenommen und dabei den Kleinbus frontal gerammt zu haben.

Kaum 24 Stunden später kam es am Sonntagmorgen auf der DN6 unweit der Ortschaft Jugastru, Landkreis Mehedinţi, zu einem weiteren Frontalcrash zwischen einem Kleinbus und einem Laster – sowohl der Kleinbus-Fahrer als auch Fahrer und Beifahrer des Lasters waren auf der Stelle tot.

Kommentare zu diesem Artikel

Fritz, 22.11 2016, 15:06
@ Peter
Stimme zu, Peter. Die Rumänen sind die schlechtesten Autofahrer in Europa, aber mit Abstand. Sogar in Albanien oder Montenegro fährt man rücksichtsvoller. Aber...was kann man erwarten von Autofahrern, welche ihren Führerschein für eine Flasche Tuica "erworben" haben?
Peter, 22.11 2016, 14:48
Es tut mir Leid um die Menschen die bei solchen Unfällen ums Leben kommen.
Zur Fahrweise der Rumänen kann ich, leider, nur folgendes sagen. Die max. gefahrene Geschwindigkeit auf Rumäniens Straßen wird begrenzt durch: 1) das Können des Fahrers, Angst vor höheren Geschwindigkeiten, wenn doch mal schneller gefahren wird, findet die Begrenzung durch einen Baum, anderes Fahrzeug usw. statt. 2) den techn. Zustand der Fahrzeuge, Schrott aus dem Westen für wenig Geld. 3) die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs, zB. Dacia 1300. Eine Kombination aus allen Punkten ist auch möglich.
Selbst habe ich bei meinen Besuchen in RO erlebt, das ich bei 110km/h von einem museumsreifen Auto (das Ding sah aus wie ein Lada 1200/1300), mit geschätzten 112km/h überholt wurde und das bei Gegenverkehr. Auch vom “Abstandhalten“ hat man RO noch nichts gehört, ich hätte nur an’s Bremsen denken müssen und der Nachfolgende wäre mir aufgefahren.

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