Schwere Spannungen zwischen Bukarest und Budapest

Außenministerium bestellt ungarischen Botschafter ein

Freitag, 18. September 2015

Bukarest (ADZ) - Wegen des von Ungarn geplanten, ersten Angaben zufolge 70 km langen Grenzzauns zu Rumänien, des sich zusehends verschärfenden Tons zwischen Bukarest und Budapest sowie des jüngsten Privatbesuchs der Kommissarin des ungarischen Regierungschefs für nationale Politik, Katalin Szili, in Rumänien hat das Außenministerium am Donnerstag den ungarischen Botschafter, Botond Zakonyi, einbestellt.

Staatssekretär George Ciamba stellte gegenüber dem ungarischen Diplomaten klar, dass Rumänien nichts „von verbalen Schlagabtauschen zum Nachteil der Kooperation sowie Lösungsfindungen in europäischem Geiste“ halte. Bereits vor der Einbestellung des ungarischen Botschafters hatte Außenminister Bogdan Aurescu geäußert, dass Ungarn derzeit offenbar bemüht sei, Rumänien in einen „künstlichen Disput“ zu verwickeln. Weder der von Ungarn in letzter Zeit angeschlagene Ton noch die jähe Ankündigung über den Bau eines Grenzzauns zu Rumänien würden der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Ländern Rechnung tragen, geschweige denn zur Lösung der gegenwärtigen Probleme beitragen, sagte Aurescu.

Da es bis dato keine Anzeichen für einen zunehmenden Flüchtlingsstrom an der serbisch-rumänischen Grenze gebe, sei das ungarische Bauprojekt daher nur schwer zu begründen, worüber Bukarest inzwischen auch die EU-Kommission in Kenntnis gesetzt habe, fügte der Außenminister hinzu.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 20.09 2015, 21:32
wer glaubt, in Syrien und Afghanistan gäbe es nur gut gebildete Ärzte und Ingenieure, der irrt. Schon mal was von folgenden Volksgruppen gehört, Norbert?
Kutschi in Afghanistan, Bazigar in Pakistan, Dom, Lori im Nahen Osten. Ja, das sind die Z. von dort. Denen würde es hier gut gefallen.
Norbert, 20.09 2015, 12:34
Die Flüchtlinge wwerden nicht durch Rumänien gehen lieber gehen sie über die Antarktis beovr sie sich das antun...Außer Drogendealern Zuhältern Menschenhändler Friedhofsdiebe Metalldiebe und Sozialhilfe Schnorrer die werden sicher nach Rumänien kommen,,um ihre Meister dort zufragen wie man Europa beklaut und bestiehlt..Aber das normale Volk tut sich so was nicht an..
Tourist, 19.09 2015, 23:53
Rumänien ist NATO-Land, hat sich in Afghanistan miteingemischt, also sollen sie auch ihre Portion an afghanischen Flüchtlingen abbekommen.
Kritiker, 19.09 2015, 14:02
@Sraffa - was wollen Sie uns wirklich sagen?
Sraffa, 19.09 2015, 03:22
Er werden wohl alle Europäischen Länder notgedrungen die Ernte ihrer Verheerungen aufnehmen müssen welche sie zusammen mit den Anglo-Sachsen im Interesse der Londoner City vor Jahren in Syrien gestartet haben.
Tourist, 18.09 2015, 19:55
wenn der Flüchtlingstreck, der heute in Edirne/Adrianopel im europäischen Teil der Türkei durch die Polizeisperre durchgebrochen ist und nach Norden aufgebrochen ist, einmal in Rumänien ankommt, dann werden die Politiker in Bukarest auch ganz schnell ganz kleinlaut werden.

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