Schwerer Verkehrsunfall

Drei Fahrzeuge zerstört und vier Verletzte

Freitag, 22. März 2013

Reschitza - Mittwochmorgen ereignete sich auf der DN 58  Reschitza – Anina in der Nähe der Ausfahrt aus Reschitza ein schwerer Autounfall, in den drei Fahrzeuge verwickelt waren und der vier Fahrgäste ins Krankenhaus brachte und den Verkehr auf der DN 58 für mehr als eine Stunde lahmlegte. Verursacht wurde, ersten Untersuchungen der Verkehrspolizei zufolge, der Unfall durch den 33-jährigen Fahrer eines kleinen Nutzfahrzeugs, Marius F., der aus Richtung Anina kam und „an unerlaubter Stelle und ohne sich vorher ausreichend abzusichern“ überholte und frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammenstieß, wobei auch noch das überholte Fahrzeug in die Unfallautos reinfuhr.

Am schwersten verletzt war der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeugs, der im Wrack seines Wagens eingeklemmt war und von den Katastrophenschutz ISU „Semenic“ und dem Rettungsdienst SMURD befreit werden musste. Der Fahrer (62 Jahre), des entgegenkommenden Fahrzeugs und drei Passagiere desselben (62, 73 und 32 Jahre alt) sowie ein vierjähriges Kind aus dem regelwidrig überholten Fahrzeug wurden vor ihm ins Krankenhaus gebracht, wo sich allerdings erwies, dass dem Kind nichts passiert war, die anderen Fahrgäste aber mehrere Tage lang im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Der Katastrophendienst ISU „Semenic“ und der Rettungsdienst SMURD kümmerten sich auch um die Reinigung der Unfallstelle vom Fahrzeugschrott und um die Neutralisierung der Treibstofflachen. Über eine Stunde nach dem Zeitpunkt des Unfalls, um 10.25 Uhr, wurde der Verkehr auf der DN 58 wieder freigegeben. Der Stau in Richtung Reschitza reichte zu diesem Zeitpunkt bis ins Stadtzentrum und viele Fahrer mit Ortskenntnis hatten sich zwischendurch entschieden, eine Umleitungsmöglichkeit über die Kroatenortschaften Lupak-Clocotici-Nermed zu nutzen. Die noch vor Ort durchgeführten Alkoholteste ergaben, dass keiner der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Die Experten der Verkehrspolizei führen die Untersuchungen fort, denn gegen den Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeugs wird der Vorwurf vorsätzlicher Körperverletzung erhoben.

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