Sieben Stunden fernsehen und mit 15 sexuellen Verkehr

UNICEF-Studie über rumänische Jugendliche

Freitag, 20. September 2013

Bukarest (ADZ/Mediafax) - Am Dienstag wurde im Ministerium für Jugend und Sport eine UNICEF-Studie zum Thema „Die Lage der rumänischen Jugendlichen“ vorgestellt. Demnach verbringen 96 Prozent aller 10- bis 18-Jährigen im Mittel täglich sieben Stunden vor dem Fernseher und 88 Prozent täglich 3,4 Stunden im Internet.

Soziale Netzwerke werden am meisten von über 14-Jährigen genutzt, von mehr Jungen (93 Prozent) als Mädchen (88 Prozent) und mehr Städtern (91 Prozent) als auf dem Land (77 Prozent), in 50 Prozent der Fälle zur Kommunikation mit Freunden. 16 Prozent nutzen diese Plattformen gar nicht. Im Mittel beginnt das Sexualleben Jugendlicher bereits mit 15 Jahren. 47 Prozent gaben an, regelmäßig Kondome zu benutzen – 63 Prozent zur Verhinderung von Schwangerschaften, nur 19 Prozent als Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

Besorgniserregend: 24 bzw. 39 Prozent gaben an, über die Gefahren von HIV nicht Bescheid zu wissen oder keine Angaben machen zu wollen. 23 Prozent der Befragten gaben zu, mindestens einmal schon geraucht zu haben, 42 Prozent machten Erfahrungen mit Alkohol und 4 Prozent mit Drogen, wobei hier Jungen deutlich vor Mädchen und Städter deutlich vor Dorfbewohnern liegen.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 20.09 2013, 17:20
7 Stunden Glotze am Tag ist schon krass; da braucht man sich nicht zu wundern warum Lesen und Schreiben und Sozialverhalten so viel Schwierigkeiten macht. Aber die Deutschen Kinder machen das alles auch und vor allem : Bezüglich Allllohol sind die den Rumänischen Zeitgenossen weeeeeeeeeit überlegen ; Komasaufen ist in Rumänien noch ein Fremdwort.
Norbert, 20.09 2013, 13:34
Endlich sind die Rumänen mal in Europa an der Spitze,was nicht mit Koruption ,betteln und stehlen zu tun hat.Es geht aufwärts würde man da sagen.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*