Soli-Steuer: Neuer Disput zwischen Ponta und Antonescu

Premier: Dann soll auch niemand zusätzliches Geld fordern

Donnerstag, 11. April 2013

Bukarest (ADZ) - In der USL nehmen die Spannungen tagtäglich zu. Nachdem sich die Liberalen am Dienstag weigerten, eine von Premier Victor Ponta geplante Solidaritätssteuer mitzutragen, kam es zu einem weiteren Schlagabtausch.

Schon seit Wochen liebäugelt Ponta nämlich mit einer 10-prozentigen Sonderabgabe für Staatsbedienstete, deren Löhne sich auf mehr als 4000 Lei belaufen. Ihm gehe es vornehmlich darum, „ein Zeichen zu setzen“ - es sei schließlich unfair, dass Geschäftsführer maroder Staatsunternehmen monatlich weit mehr als 100 Millionen Lei einstreichen.

Dem Vorhaben erteilte PNL-Chef Crin Antonescu jedoch eine glatte Abfuhr: Seine Partei habe auf der Koalitionssitzung klargestellt, jedwelche „Überbesteuerung oder Abgabensteigerung“ abzulehnen, da man zum einen gegen die eigenen Wahlversprechungen verstoße und zum anderen die Etatprobleme damit nicht löse. Laut Wirtschaftspresse würde eine Soli-Steuer nur etwa 10 Millionen Lei in die Staatskassen spülen; sofern sie auch auf den privatwirtschaftlichen Sektor ausgeweitet wird, dürften Zusatzeinnahmen von rund 200 Millionen Lei entstehen.

Der Premier schien sich fürs Erste dem Willen der PNL zu beugen, ließ jedoch durchblicken, dass das Thema noch nicht endgültig vom Tisch ist. Bei einer Haushaltsumschichtung solle dann auch niemand zusätzliche Geldmittel fordern, so Pontas klare Botschaft an den liberalen Partner.

Kommentare zu diesem Artikel

Helmut, 12.04 2013, 23:30
@Ottmar....wenn ich ein solch erfolgloser Investor wie Du es bist wäre ,würde ich lieber nicht so vollmundig schreiben.
Manfred, 12.04 2013, 23:20
Josef!Diesen Beitrag von Dir unterschreibe ich.Auch ich kann nicht verstehen,das viele zwielichtige Gestalten immer wieder gewählt werden,egal wie oft diese die Partei gewechselt haben(aber ihre unhaltbaren Versprechen erneuert).Ich lebe nicht in RO,habe dort aber viele Freunde(keine Politiker und keine Unternehmer),welche mich auf dem Laufenden halten.Das denen trotz allem noch noch Hoffnung geblieben ist,davor habe ich großen Respekt,egal welcher Volksgruppe diese angehören.
Ob es eine Revolution sein muß?Auf alle Fälle muß das Volk kritischer und selbstbewußter werden und darf sich nicht alles gefallen lassen.Wenn die Medien dann noch mitmachen würden,könnte sich etwas zum Guten verändern.
Josef, 12.04 2013, 20:46
Manfred, ich stimme dir jetzt zu, der Norbert übertreibt es jetzt. Wie schon erwähnt, jedes Volk bekommt die Regierung die es verdient, das ist überall so, die Politiker kommen nicht von alleine an die Macht, sie werden gewählt und jeder der glaubt das ein Volksvertreter das Volk vertritt täuscht sich genauso als wie wenn er glaubt das der Weihnachtsmann an Ostern kommt. Am besten eine Revolution !
Rumänien ist schön wenn man ab und zu dorthin fährt, aber wenn man dort leben muss kann das manchmal frustierend sein.
Manfred, 12.04 2013, 19:05
Norbert,Sie lernen es nicht mehr!Besser schweigen,als die Leser zu belästigen,Sie Pseudodeutscher!
Norbert, 12.04 2013, 15:14
Herr Otmar .Der Herr Manfred schrieb vor einigen Wochen in diesem Forum.Das er mal für seine Firma in Deutschland versucht hat mit Firmen in Rumänien ZU KONTAKTIEREN. Das hat die deutsche Firma wo er arbeitet ,so schrieb der Herr Manfred ,dann doch lieber sein gelassen.Das sind die DATEN UND FAKTEN, GELIEFERT VON Herrm MANFRED . NICHTS UND NICHTS Herr OTMAR ERGIBT NICHTS..
Manfred, 12.04 2013, 11:12
Ottmar!Das ich den Dreisatz beherrsche und auch Wirtschaftlichkeitsberechnungen draufhabe,davon kannst Du mal ausgehen.Ich verstehe sogar,das Dich diverse Dinge in Rumänien frustrieren.Deutschland ist Deutschland und Rumänien tickt eben anders...Der Eine kann damit umgehen,der Andere nicht.Wenn bei Dir die Negativerlebnisse überwiegen,warum arbeitest Du immer noch dort?Ich würde mir das nicht antun.Zuviel Aufregung schadet der Gesundheit...
Norbert, 12.04 2013, 10:28
Die Soli Steuer gehört den deutschen Sachsen und Schwaben und anderen deutschen minderheiten in Rumänien und in aller Welt, zwecks Rückgabe ihres geklauten Eigentums. Warscheinlich machen die Rumänen das so wie so schon. Denn die EU drängt darauf das das geklaute zürück zugeben.ist. Deswegen spricht man in der deutschen Regierung genauestens aufzupassen, das dies nicht aus Geldern der EU kommt. Weil man der rumänischen Politik aber auch gar nichts abnimmt.Amen.
Carlo, 12.04 2013, 00:15
@AberJosef?! Solange die Schokolade noch so billig, ist verzichten wir drauf!!
Bist du Schwabe? Dort sagt man auch: "leck mich am Arsch und daube sau"!
sraffa, 12.04 2013, 00:11
Teile in dieser Diskussion die Meinung von Carlo, Manfred,Helmut. Die Situation in Rumänien ist doch zum Teil sozial völlig unerträglich : Das Vermögen der Raffkes aus den 90'er Jahren wird doch bis heute nicht ordentlich besteuert : Die Flat tax im Einkommensbereich ist komplett unsozial ; sie hat auch nicht das bewirkt was sie eigentlich sollte : Rumänien für echte Unternehmer interessant machen. Statt dessen verwöhnt die Steuer oftmals völlig ungerecht erlangtes Vermögen.
Ottmar, 11.04 2013, 23:11
Josef recht so aber von Zusammenhaengen in Sozial- und Wirtschaftspolitik hat der Manfred und der Helmut nicht so richtig was drauf. da fehlt u.a. der Dreisatz und das Kopfrechnen.Aber mit den 10% zusaetzlichn Steuerabgaben bei Verlustbringern kann ich dem Helmut sogar zustimmen. Mit seiner Kommunalpolitikabgabenfiselei eher nicht das ist wieder so ein gequassel. Nur Helmut. wie willst du denn das durchbringe, mach mal eine sauber Trial Balance von einem Betrieb und sag dann der ist marode oder nict. Da ist auch bei die der Arsch zu weit unten. Der Ponta und da merkt man hat doch wirklich seine Dr. Arbeit gestohlen sonst wuerde er nicht so dumme Ansaetze machen

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*