Sommerkino im Bauernmuseum

Mittwoch, 03. Juli 2013

Bukarest (ADZ) - Vor nicht allzu langer Zeit war der Ehrengast der Buchmesse Bookfest 2013 der deutschsprachige Raum: In der Romexpo-Halle präsentierten Deutschland, Österreich und die Schweiz die deutschsprachige Literatur bei dem trinationalen Gemeinschaftsstand. Nach diesem erfolgreichen Auftritt bereitet erneut dasselbe Trio eine Veranstaltung für das Bukarester Publikum vor: Es geht um ein Open Air Sommerkino im Innenhof des Bauernmuseums, das vom 4. bis 7. Juli zu Filmvorführungen einlädt. Eröffnet wird das Freiluftkino von Vertretern der drei Botschaften morgen um 20 Uhr. Die Aufführungen beginnen um 21.15 Uhr.

Angefangen wird am Donnerstag mit dem Drama „Die Lebenden“ (2012): Der Spielfilm ist eine österreichische Produktion der Regisseurin Barbara Albert und erzählt die Reise einer jungen Frau, Sita, in die Vergangenheit ihrer eigenen Familie. Die Geschichte beginnt, als Sita ein Foto von ihrem Großvater in SS-Uniform entdeckt. Am folgenden Tag wird der Film „Nachtlärm“ (2012) gezeigt. Im Mittelpunkt der schweizerisch-deutschen Koproduktion, deren Regie Christoph Schaub geführt hat, steht das Paar Livia und Marco. Ihr Baby schreit die ganze Nacht und schläft nur dann ein, wenn die Eltern im Auto unterwegs sind. Bei einer solchen nächtlichen Beruhigungsfahrt wird aber das Kind gestohlen, als die Eltern bei einer Tankstelle Halt machen. Am Samstag wird der deutsche Film „Ganz nah bei dir“ gezeigt, eine Produktion aus dem Jahre 2009 von Almut Getto. Die Hauptfigur der Tragikomödie ist Phillip, ein zurückgezogener junger Mann, der Lina kennenlernt: Sie ist die Frau, der es gelingt, seine Welt zu öffnen.

Am letzten Abend der Veranstaltung können sich Filmliebhaber an verschiedenen Kurzfilmen erfreuen, beispielsweise „Balance“ (D, 1989, Regie: Wolfgang und Christoph Lauenstein) und „Delivery“ (D, 2005, Regie: Till Nowak). Zu den schweizerischen Kurzfilmen, die am gleichen Abend ausgestrahlt werden, zählen „Le jeune fille et les nuages“ (2001, Regie: Georges Schwizgebel) und „Chemin faisant“ (2012, Regie: Georges Schwizgebel). Auch österreichische Kurzfilme fehlen nicht, im Programm steht „366 Tage“ (2011, Regie: Johannes Schiehsl) und „Der Besuch“ ( 2010, Regie: Conrad Tambour).

Organisiert wird die Veranstaltung von der deutschen, schweizerischen und österreichischen Botschaft, dem Österreichischen Kulturforum und dem Bauernmuseum, mit der Unterstützung des Goethe-Instituts. Der Eintritt ist frei, bei schlechtem Wetter finden die Filmvorführungen im Kinosaal des Museums statt.

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