Spätromantische Kammermusik im Thalisaal

Abschlussabend des Sonoro-Festivals

Montag, 19. November 2018

Für Răzvan Popovici zählt Rumänien als wichtiger Standort der weltweit vielfarbigen Klassik.

Hermannstadt – Am heutigen Dienstag, dem 20. November, findet um 19 Uhr im Thaliasaal in Hermannstadt/Sibiu bei freiem Eintritt ein Kammerkonzert unter dem Titel „Rhapsodie Roumaine – Les Messagčres“ (Vermittler der Rumänischen Rhapsodie) statt, das die 13. Auflage des jährlichen Festivals für klassische Musik „Sonoro“ beschließt. Max Baillie, Violine und Viola (Großbritannien), die Cellisten Valentin Răduțiu (Rumänien/Deutschland) und Justus Grimm (Deutschland), die Pianistin Diana Ketler (Lettland), Thorsten Johanns, Klarinette (Deutschland) und der aus Rumänien gebürtige Bratscher Răzvan Popovici (Deutschland) interpretieren die Nocturne „Ville d´Avrayen“ für Klavierquartett von George Enescu (1881-1955), das Streichquartett nr. 2 in a-Moll op. 35 von Anton Arensky (1861-1906) und das Klavierquartett in g-Moll op. 25 von Johannes Brahms (1833-1897). Abschließend wird eine von Thomas Wally für Klavierquartett erstellte Bearbeitung der bekannten Rumänischen Rhapsodie nr. 1. in A-Dur für großes Orchester von George Enescu erklingen.
Răzvan Popovici stammt aus Bukarest und lebt seit vielen Jahren als freischaffender Interpret und Intendant in München, von wo aus er regelmäßig viele berühmte Musikzentren der Welt als Musiker, künstlerischer Leiter mehrerer Festivals und Dozent zahlreicher Meisterklassen bereist. Zu Beginn des Monats Dezember werden Răzvan Popovici und seine erwähnten Mitstreiter auch in Den Haag, Paris und Amsterdam auftreten. Ebenso hat Răzvan Popovici vergangenes Jahr gemeinsam mit vier kammermusikalisch ebenfalls versierten Berufskollegen beim Label „Solo Musica“ die CD „Rhapsodie Roumaine“ eingespielt, die Ende Januar 2018 im Wiener Musikverein öffentlich vorgestellt und seither in Städten wie Arezzo (Italien), Tokyo und München live beworben wurde.

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