Spiel und Sport auf dem Schulhof

Projekt der Stadtverwaltung erhöht Anzahl der Spiel- und Sportplätze

Samstag, 03. September 2016

Auf den Schulhöfen sollen die Kinder und Jugendlichen künftig auch außerhalb des Unterrichts Sport treiben können.
Foto: sgnicolaeiorga-sibiu.ro

Hermannstadt – Der Dienst zur Verwaltung der Schuleinrichtungen im Rahmen des Bürgermeisteramtes Hermannstadt/Sibiu arbeitet zurzeit an einem Projekt, welches den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben wird, auf den Schulhöfen nach Beendigung des Unterrichts, an den Wochenenden sowie in den Ferien zu spielen und Sport zu treiben. Mit der Initiative bezweckt die Stadtverwaltung, die Anzahl der Spiel- und Sportplätze in der Stadt zu erhöhen, vor allem in den Vierteln, in denen solche Plätze nicht vorhanden sind und deren Einrichtung aus Platzmangel auch nicht mehr möglich ist.

„Einige Viertel der Stadt sind sehr dicht besiedelt und der Raum ist nicht vorhanden, um Freizeit- und Sportanlagen einzurichten. Demnach erscheint mir diese Idee, welche die Hermannstädter anlässlich der Treffen in den Stadtvierteln zur Ausarbeitung einer Entwicklungsstrategie für die nächsten Jahre vorgetragen haben, als sehr gut. Auch wenn diese Arbeiten höhere Kosten für die jeweiligen Schuleinrichtungen bedeuten, werden wir sie mit Mitteln des städtischen Haushaltes unterstützen, weswegen wir den zuständigen Dienst beauftragt haben, dem Stadtrat einen Beschlussentwurf diesbezüglich vorzulegen“, so die Bürgermeisterin Astrid Fodor.

Der Dienst zur Verwaltung der Schuleinrichtungen ermittelt zurzeit, welche der Hermannstädter Schulhöfe für das Projekt geeignet sind und erstellt eine Liste der Schulen, die in das Programm aufgenommen werden.

Der freie Zugang zu den Schulhöfen wird nach einem Programms erfolgen, welches die Schulleitungen anhand des Unterrichtsprogramms und entsprechend der jeweiligen Schulordnung festlegen werden. Damit Zwischenfälle oder gar Gefahren vermieden werden können, wird auch ein Regelwerk zur Nutzung der Höfe erlassen.

Das Projekt ist auch auf die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen bedacht. Die Überwachung der verschiedenen Standorte wird aufgestockt, um auch die Zeitspanne außerhalb des Unterrichts zu decken. Zusätzlich verfügen alle Schulen über Videoüberwachung und Alarmanlagen.

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