Spielplatz für Kinder in Turterebesch

Sozialprojekt der 12. Klasse der Freien Waldorfschule Esslingen

Donnerstag, 23. Juli 2015

Die Mädchen waren auch fleißig

Die Waldorf-Schüler an der Arbeit
Fotos: Caritas Satu Mare

Sathmar - Über eine Woche arbeiteten 24 Jugendliche aus Esslingen/Deutschland in Turterebesch/Turulung. Aus natürlichen Materialien bauten die Schüler der 12. Klasse der Freien Waldorfschule Esslingen einen modernen Spielplatz neben dem St. Martin von Tours Integrationszentrum der Diözesancaritas Sathmar/Satu Mare. Der Spielplatz wurde nicht nur für die Kinder, die im Integrationszentrum betreut werden gebaut, sondern für alle Kinder der Gemeinde. Das Projekt wurde von den Hilfsorganisationen Caritas Schweiz und der Firma Kukuk unterstützt.
Trotz großer Hitze schneiden, bohren und schleifen die Jugendlichen aus Deutschland unter der Anleitung von zwei Spielplatz-Ingenieuren aus Deutschland und ihrer aus Neumarkt/ Târgu Mureş stammenden Klassenlehrerin, Bianca Schroeder.

Die Zwölfklässler arbeiten mit guter Laune sowohl die Jungen als auch die Mädchen. Den ganzen Tag schaffen sie um den Kindern der Gemeinde Freude bereiten zu können. Auch den Großteil der Summe, die für den Aufbau des Spielplatzes nötig war, haben sie im Rahmen verschiedener Schülerarbeiten und Wohltätigkeitsaktionen gesammelt. Gesamtwert des Spielplatzes ist 18000 Euro, davon sammelten die Waldorf-Schüler rund 13000 Euro. „Wir haben bei Organisationen nachgefragt, private Personen aufgesucht, die aus eigener Tasche sehr viel Geld gespendet haben, selber Aktionen gemacht, wie zum Beispiel im Supermarkt Produkte in die Tüten eingepackt, Getränke verkauft, ein Theaterstück aufgeführt und für Eintrittskarten Geld bekommen“, berichtet einer der Waldorf-Schüler über die Art und Weise wie seine Schulklasse das Geld für den Spielplatz gesammelt hat.

Der Spielplatz soll ein Ort der Begegnung werden für die dort lebenden Kinder der Gemeinde und soll den Kindern die Möglichkeit geben sich besser kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und Verständnis für die anderen zu entwickeln. „Wir wollten einen Begegnungsort schaffen für die Kinder der Gemeinde, für verschiedene kulturellen Gruppen, für Rumänen, Ungarn, Deutsche und Roma. Wir hoffen, dass die Abgrenzung dadurch, dass die Kinder auf diesem Spielplatz zusammen spielen werden, ein bisschen abgeschafft wird“, meint eine der Schülerinnen aus Deutschland.
Der fertige Spielplatz wurde im Beisein des Bürgermeisters der Gemeinde, Gheorghe Gyakon und des Sozialdirektors der Caritas Satu Mare den Kindern übergeben.

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