SPORTECHO: Alexandru Maxim

Montag, 29. Juli 2013

Mit Alexandru Maxim hat der VfB Stuttgart einen guten Einkauf getätigt. Ende Januar dieses Jahres wechselte er für 1,5 Millionen Euro von Pandurii Tg. Jiu nach Stuttgart und konnte dort schnell überzeugen trotz eines Nasenbeinbruchs beim Europe-League-Spiel gegen Lazio Rom. Der 1990 in Piatra Neamţ geborene Maxim spielte zunächst bei Olimpia Ceahlău, wurde aber nicht weiter beachtet, weil er als zu klein von Statur galt. Inzwischen ist Maxim gewachsen (Körpergröße 1,78) und konnte in Spanien bei der Jugend von Espanyol Barcelona Erfahrung sammeln. Eine Verletzung warf ihn jedoch zurück.

Er kam selten zum Einsatz, sodass sein Spieleragent Lucian Marinescu ihn überzeugte, nach Rumänien, zu Pandurii, zurückzukehren. Da spielte er groß auf und erregte das Interesse nicht nur von Nationaltrainer Piţurcă und den Steaua-Verantwortlichen, sondern auch von einem VfB-Scouter. Der deutsche Bundesligist suchte zwar einen Stürmer und nicht einen offensiven Mittelfeldspieler, aber Maxim galt als „ein interessanter Mann“ und schaffte, obwohl mit 22 noch jung, den Sprung in die Bundesliga.

Die Anpassungsphase schien ihm nicht schwierig. „Schließlich bin ich ein offener Typ, der gerne mit anderen spricht und gerne unter Leuten ist. Außerdem wurde mir sehr gut geholfen, mich hier schnell zurechtzufinden. Ich fühle mich sehr wohl und habe das Gefühl, gebraucht zu werden. Für mich war es ein großer Schritt, von der rumänischen ersten Liga in die Bundesliga zu wechseln. Es war auch sehr wichtig, denn der VfB ist ein großer Klub und bietet für mich vor allem eine tolle Möglichkeit meine fußballerischen Fähigkeiten zu verbessern. Ich will hart arbeiten, aber auch viel lachen“, sagt er.
Maxim, dessen Vorbild, neben Hagi, nicht Messi sondern Zidane ist, glaubt an seine Zukunft: „Ich weiß, dass ich mehr kann. Ich bin hier erst am Anfang.“

Auch er träumt von einer Teilnahme Rumäniens an der WM in Brasilien, zumal er inzwischen selber  in die Landesauswahl berufen wurde, was ihm auch viel bedeutet. „Zur Nationalmannschaft seines Landes zu gehören, ist das Größte, was einem passieren kann. Sein Land, seine Farben zu verteidigen und zu repräsentieren, zu sehen, welche Emotionen da freigesetzt werden in einem Land – das ist etwas ganz Besonderes. Ich bin sehr stolz, ein Teil der Nationalmannschaft zu sein“, sagte Maxim im Interview für eine deutsche Sport-Webseite.

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