SPORTECHO: Der Kronstädter Ironman

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Mihai Alin Baractaru

Ironman,  auf  deutsch:  der  eiserne  Mann,  ist jener der auf der längsten Triathlondistanz konkurriert und zwar Schwimmen – 3,86 km,  Radfahren – 180,2 km und Laufen – 42, 195 km (die klassische Marathon-Distanz). Erstmals wurde ein Ironman-Laufen 1978 in Hawaii ausgetragen.  Damals soll es eigentlich um eine Wette zwischen US-Marinesoldaten gegangen sein, die sich nicht einigen konnten, welche der drei Disziplinen die schwierigste ist. Dieses Rennen auf Hawaii gilt wegen Klima und  Höheprofil als das anspruchsvollste der  Welt.

Der Traum, sich für Hawaii zu qualifizieren, hegt auch  der Kronstädter Sportstudent Mihai Alin Baractaru. Der 22-Jährige betreibt  seit sechs Jahren Triathlon und lief sein erstes  Ironman-Rennen 2007.  Er kann mit 9 Stunden und 30 Minuten auch den inoffiziellen Landesrekord vorweisen. „Es ist eine Herausforderung, bei so einem Rennen zu starten. Aber  ich liebe  Herausforderungen und es gefällt mir, meine Leistungen zu steigern.

Für mich ist es nicht nur der Wunsch täglich Bewegung zu machen, sondern dieses ist meine Lebensweise.“ Wenn Baractaru, der 1,70m groß ist und 60 kg wiegt, sich für  Hawaii qualifizieren könnte, wäre er der erste Rumäne dem so etwas  gelingt.

2011 belegte der Kronstädter  den zweiten Platz beim Triathlon Challange in Mamaia sowie denselben Platz bei Ironman Oradea. In Wiesbaden war er  der 20. In diesem Jahr plant er an drei Rennen teilzunehmen: in Israel,  in Österreich (Sankt Pölten) und in der Schweiz (Zürich). Letztes Rennen gilt auch als Qualifikationsetappe für  Hawaii, so dass er am 15. Juli 2012 in Höchstform sein muss um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen.

Aber als Sieger können sich eigentlich all jene bezeichnen, die es  überhaupt schaffen, diese Distanzen im Schwimmen, Radfahren und Laufen zu überwinden. Baractaru meint, das könne eigentlich jeder gesunde Mensch schaffen. „Wir müssen nur viel  Willenskraft, Ehrgeiz, Hingabe, Mut, Beharrlichkeit, viel Geduld aufbringen und vor allem den Wunsch, ständig unsere Grenzen auszuloten, um zu sehen, aus was für einem Stoff wir sind.“

Übrigens: es gibt nicht nur „Eisen-Männer“, sondern auch „Eisen-Frauen“ die in diesem Extrem-Wettbewerb  erstaunliche Leistungen aufweisen können.

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