SPORTECHO: Ein neuer Name – Corona

Sonntag, 21. Oktober 2012

In der Kronstädter Sportszene hört man immer öfter den Namen „Corona“. Es handelt sich dabei um einen neuen städtischen Sportverein der nun vom Bürgermeisteramt finanziell getragen wird. Die Abteilungen, die bisher dank ihrer Erfolge am meisten für Schlagzeilen sorgten, sind Frauenhandball, Eishockey und Fußball.

Im Frauenhandball setzt Corona dort fort, wo „Rulmentul“ aufgehört hat. Mit Mariana Târcă und Dumitru Berbece sind zwei bekannte Namen auf der Trainerbank und die Erwartungen sind dementsprechend groß: den Landespokal gewinnen und sich an den Europa-Cup-Spielen beteiligen.

Vorläufig ist die Sporthalle beim Hauptbahnhof eine Baustelle, sodass das Team gelegentlich in der Turnhalle einer Allgemeinschule die Heimspiele austrägt. Aber die Sportanlagen über die Corona verfügt, lassen sich dennoch sehen. Dazu gehört auch die neue Eishalle im ehemaligen Tractorul-Park. Dort spielt die Eishockeymannschaft „Corona“, die inzwischen zusammen mit den Vereinen aus Miercurea Ciuc und Steaua Bukarest die interne Meisterschaft unter sich ausmachen. Corona spielt auch in der MOL-Liga erfolgreich in Ungarn und der Slowakei mit. Wintersportarten sollen ein Schwerpunkt beim neuen Kronstädter Sportverein sein: außer Hockey kommt noch Eisschnelllauf und Ski hinzu. Dazu verpflichten die Kronstädter Sportgeschichte aber auch die Investitionen der Stadt in Eislaufhalle und Erweiterung des Skigeländes in der Schulerau, wo ja im Februar ein Großteil der Winterfestspiele der europäischen Jugend laufen sollen.

Aber für die bisher größte Überraschung des Kronstädter Sportjahres 2012 sorgte die Fußballmannschaft des Vereins. Ihr ist der Aufstieg in die zweite Fußballliga gelungen und sie konnte da einen sehr guten Start vorlegen. Der Heimsieg von Sonntag (2:0) gegen Unirea Alba Iulia bringt nun Corona mit 17 Punkten nach 7 Spielen an die Tabellenspitze, gefolgt vom Überraschungszweiten Damila Măciuca (14 P, 6 Spiele) und FCM Tg. Mureş (12 P, 5 Spiele). Ursprünglich war nur von einem Platz in der oberen Tabellenhälfte als Ziel die Rede; inzwischen träumen die Spieler von Trainer Daniel Bona sogar von einem möglichen Aufstieg. Die ersten zwei Plätze berechtigen dazu und bei Corona sagt man sich, dass man, außer vielleicht im Falle von FC Tg. Mureş, eigentlich nicht schwächer sei als die Konkurrenz.

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