Staatsanwälte in Karlsburg hatten die Akte fabriziert

Polizist Berbeceanu saß unschuldig 35 Tage in U-Haft

Freitag, 21. März 2014

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die Antikorruptionsbehörde DNA hat sich des Falls des Polizisten Traian Berbeceanu aus Karlsburg/Alba Iulia angenommen, der 35 Tage (Oktober - November 2013) in Untersuchungshaft gehalten wurde, wegen angeblicher Unterstützung einer Gruppe, die Geschäfte mit Erdölerzeugnissen gemacht hat und der eine Steuerhinterziehung von 3,5 Millionen Lei vorgeworfen wurde.

Berbeceanu hatte von Anfang an beteuert, dass er Opfer einer Inszenierung sei, weil er sich als Chefkommissar geweigert hatte, den Polizisten Alin Muntean zum Leiter des Dienstes zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung und der Geldwäsche zu ernennen. Diese Ernennung wollte der Chefstaatsanwalt von DIICOT, Ioan Mure{an, durchsetzen, er hatte sich an Traian Berbeceanu gerächt.

Das hat DNA jetzt festgestellt, dabei wurde Ioan Mure{an vom Staatsanwalt Nicolae Cean und vom Polizisten Alin Muntean unterstützt. Die drei haben u. a. falsche oder wenig stichhaltige  Zeugenaussagen herbeigeschafft von Personen, die in U-Haft saßen und denen Vergünstigungen (der Gebrauch von Mobiltelefonen) versprochen wurde.

DNA hat gegen die drei die Strafverfolgung aufgenommen, wobei Ioan Mure{an Amtsmissbrauch mit persönlichen Vorteilen und ungerechte Unterdrückung vorgeworfen wird. Alin Muntean und Nicolae Cean sind der Komplizenschaft beschuldigt.

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