Staatsausgaben 2014 bei 35,1 Prozent des BIP

Mehr Geld für Regionalentwicklung, weniger für Gesundheit

Freitag, 15. November 2013

Bukarest (ADZ) - Im kommenden Jahr werden sich entsprechend dem Haushaltsentwurf der Regierung die Ausgaben des rumänischen Staates auf 231,3 Milliarden Lei – 35,1 Prozent des erwarteten Bruttoinlandsprodukts (BIP) – belaufen, während die Einnahmen bei 216,8 Mrd. Lei – 32,9 BIP-Prozent – liegen werden.

Vor allem das Ministerium für Regionalentwicklung erhält deutlich mehr Geld als 2013 – plus 34 Prozent, bzw. 4,8 Mrd. Lei. Mehr Geld erhalten auch das Landwirtschaftsministerium (19,4 Mrd. Lei – plus 13 Prozent), Finanz- und Umweltministerium (3,0 bzw. 2,6 Mrd. Lei – jeweils ein plus von etwa 15 Prozent), Arbeits- (29,7 Mrd. Lei – plus 2,4 Prozent), Bildungsministerium (8,5 Mrd. Lei – plus 1,4 Prozent) sowie Verkehrs- und Verteidigungsministerium (6,4 Mrd. Lei – plus 6,4 bzw. 3,6 Prozent).

Weniger Geld geht unter anderem an das Innenministerium (8,3 Mrd. Lei – ein Minus von 4 Prozent gegenüber 2013), das Justizministerium (2,5 Mrd. Lei, bzw. minus 3,1 Prozent) sowie das Wirtschaftsministerium (1,0 Mrd. Lei – minus 3,7 Prozent). Das Gesundheitsministerium erhält 16 Prozent weniger Geld, und zwar 1,2 Mrd. Lei, wobei die Ausgaben der Krankenkassen fast unverändert bei 22,55 Mrd. Lei bleiben sollen. Ponta erklärte am Mittwoch, dass 2014 mehr Geld für laufende Kosten im Gesundheitssystem sein wird, da in diesem Jahr große Ausgaben getätigt wurden, um Altschulden zu tilgen.

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