Staatschef bei Konferenz über Jugendbeschäftigung

EU-Spitzen berieten über massive Jugendarbeitslosigkeit

Donnerstag, 04. Juli 2013

Bukarest (ADZ) - Staatspräsident Traian Băsescu ist am Mittwoch in Begleitung von Arbeitsministerin Mariana Câmpeanu nach Berlin abgereist, wo Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer „Konferenz zur Jugendbeschäftigung“ geladen hatte.

Die von der Bundeskanzlerin einberufene Konferenz zum Thema der erschreckend hohen Jugendarbeitslosigkeit in der EU mutete fast wie ein informeller „Mini“-Gipfel der EU an, da rund 20 Staats- und Regierungschefs, des Weiteren Ratspräsident Herman Van Rompuy, Kommissionspräsident José Manuel Barroso, Parlamentspräsident Martin Schulz sowie Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite, deren Land seit dem 1. Juli bekanntlich die EU-Ratspräsidentschaft innehat, anreisten.

Der Staatschef hatte in letzter Zeit wiederholt darauf verwiesen, dass die Jugendarbeitslosigkeit mittlerweile auch hierzulande erschreckend gestiegen ist – sie liegt derzeit bereits bei 24-25 Prozent. EU-weit ist gegenwärtig bereits jeder vierte Jugendliche ohne Beschäftigung, wobei die Tendenz besonders in krisengebeutelten Staaten wie Griechenland, Spanien und Portugal steigend bleibt.

Gastgeberin Angela Merkel verwies im Vorfeld der Konferenz darauf, dass dieses gravierende Problem allerdings nicht „mit Geld allein“ aus der Welt geschafft werden kann – hierfür bedürfe es auch „kluger Reformen“, sagte die Bundeskanzlerin der „Süddeutschen Zeitung“.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 04.07 2013, 20:22
Ja Manfred, ich hatte einen hoch qualifizierten Motorrad Schrauber für meine Maschinen Leider hat der sein Geschäft zu gemacht weil man ihn fertig gemacht hat. Jetzt muss ich mich mit den hochnäsigen Dilettanten von BMW di nichts gelernt haben aber ganz grosse kotzbrocken sind auseinandersetzen, die aber ausser ganz lange Pausa de Masa nichts fertig bringen. Mein neues Motorrad ist dort für sage und schreibe 5 Wochen in der Reparatur!!!!!!!!!!. Eigentlich undenkbar . Ich bin auf das ergebnis gespannt. ichwerde das sicher dem BMW Werk in München kommunizieren.
Ottmar, 04.07 2013, 20:15
Nachtrag. Und die 8 % wirklich Guten gehen ins Ausland, denn die wirklich Guten kriegen überall auf der Welt einen Job. Die guten müssen sogar ins Ausland abwandern, denn die korrupten Seilschaften in Rumänien lassen hoch qualifizierte jugendliche natürlich keine Karriere machen und nach ein paar jahren sind diese genau so frustriert wie die alten und können nichts anderes als Palinka saufen. Dieser Nachwuchs soll dann Rumäniens Zukunft bilden. Das zeigt jetzt schon die zweite Generation nach der Revolution. Bis jetzt ist Rumänien seit der Revolution im öffentlichen Sektor keine U-Bahnmeile vorangekommen. Was ill der Basescu denn dann in Berlin. Schauen wie es die Deutschen machen. Bei denen dürfen Junge Ingenieure Karriere machen!!!
Manfred, 04.07 2013, 19:46
@ Ottmar!Wenn der Mittelstand gefördert würde,die Ausbildung lukrativ und zukunftorientiert wäre(für Azubi+Arbeitgeber)müssten diese Probleme nicht sein.Solange sogenannte Allroundhandwerker,welche natürlich keine Rechnungen schreiben und Knurzer vor dem Herrn sind,ihr Unwesen treiben(können),solange ändert sich nichts!
Ottmar, 04.07 2013, 18:00
In allen Ländern wo hohe Korruption (Griechenland, Spanien, Italien, Portugal, Rumänien…) herrscht ist die Jugendarbeitslosigkeit hoch. Hier können sich die Jugendlichen gegen die etablierten Kräfte nicht durchsetzen. Wenn dann noch dazu kommt, dass sich Jugendliche ihre Zeugnisse wie in Rumänien bei der Professorenschaft kaufen, wie in der ADZ über das Bukarester Lyzeums „Dimitrie Bolintineanu“ berichtet und diese Korruption sicher in Rumänien nicht die Ausnahme sondern die Regel ist. Was soll dann denn ein so „nicht“ ausgebildeter junger Mensch im Arbeitsleben. Den kann ich doch nicht brauchen wenn der die einfachsten Kenntnisse wie z.b. mir wiederfahren ist nicht beherrscht. Junge Ingenieure die nicht einmal den unterschied von elektr. Arbeit und elektr. Leistung kennen oder die eine Stromverteilung nach Kirchhoff nicht erklären können, sind für den Arbeitsmarkt nicht zu gebrauchen. Aber wo der Ministerpräsident seine sogenannte Qualifikation durch Unterschleif und Diebstahl erworben hat, warum sollen die Schüler und Studenten nicht auch hehlen und stehlen, da die Ethikkommission des Plagiators Ponta sogar festgestellt hat, dass alle rumänische Studenten beim Studieren und beim wissenschaftlichen Arbeiten stehlen. Sie brauchen sich aber dann nicht wundern wenn sie beim Start ins Berufsleben nicht zu gebrauchen sind.

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