Staatschef beteiligt sich am EU-Ostpartnerschaftsgipfel

Überraschende Aussagen zu Republik Moldau

Freitag, 29. November 2013

Foto: presidency.ro

Bukarest (ADZ) - Staatschef Traian Băsescu ist am Donnerstag nach Litauen zum EU-Ostpartnerschaftsgipfel abgereist, auf dem die Moldau und Georgien bekanntlich Assoziierungs- und Freihandelsabkommen mit der EU eingehen werden. Neben den Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Staaten sowie der Partnerländer Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau und Weißrussland wurde in Vilnius auch der ukrainische Präsident Janukowitsch trotz dessen jüngster Absage an die EU-Annäherung erwartet.

Auf dem Programm des rumänischen Präsidenten standen am ersten Gipfeltag die Teilnahme am Treffen der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) zur östlichen Partnerschaft und am Abend  das Arbeitsessen der EU-Staats- und Regierungschefs. Nach der Unterzeichnung der Assoziierungsabkommen der Republik Moldau und Georgiens mit der EU will Traian Băsescu heute sodann eine Pressekonferenz abhalten.

Davor hatte der Staatschef mit einer Aussage zur potenziellen Wiedervereinigung mit der Nachbarrepublik Moldau für Überraschung gesorgt: Das Vorhaben müsse Rumäniens nächstes großes Politprojekt darstellen, so Băsescu am Mittwochabend in einem Fernsehgespräch. Dazu werde es zwar nicht „morgen“, aber „früher oder später“ kommen. Voraussetzung sei allerdings „der Wunsch nach Einigkeit“ der „Rumänen zur linken und rechten Uferseite des Prut“, sagte der Präsident.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 01.12 2013, 16:25
die Beiträge sind als politische Statements von dieser Zeitung sehr sehr schwach. So sind auch die Beiträge der Leute in diesem Forum.Die Schotten haben nächstes Jahr eine Abstimmung um aus Grossbritanien auszutreten. Tschechien und Slowakei haben sich getrennt. Jugoslawien gibt es nicht mehr.Der Kosovo ist ein eigener Staat. Die Bundesrepublik hat endgültig nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 auf die deutschen Ostgebiete Schlesien <oberschlesien Ostpreußen.,verzichtet.Die mitteleuropäischen Länder und auch die EU verstehen sich aus einem zusammenschluß der Länder Und regionen.Und da soll.das schwächste koruppteste Land in Europa. Wo keine Etnie der anderen traut..Rumänien. irgendetwas dagegenzustellen haben. Als Angebot für die Zukunft. Allso die Ungarn in ihrer Heimat die von Rumänen verwaltet und regiert werden. Sollen die Rumänen jetzt bewundern was sie so alles können. Das glauben doch nur Irre aus der Irrenanstalt. Die Österreicher die Sachsen die Schwaben und andere Minderheiten .Haben doch das Land zu 98 Prozent genau aus diesem Grund verlass, Es gibt keine mentale keine Ökonomische,keine kulturelle, keine freundsachaftliche Basis. Wer nennt mir jetzt ein Land in der Eu das sich hervortut. Und sich um Rumänien in die Breche zu schmeißen. Das wäre zum jetzigen Zeitpunkt politischer Selbsatmord. Deswegen wir auf sicht die Ungarn den gleichenn Weg beschreiten.wie Die Schotten. Wie die Tschechen wie die Länder Jugoslawien. Wie der Kosovo. Und die Ungarn werden von den mitteleuropäischen Ländern darin unterstützt werden. Doch nicht die Rumänen. Die rumänische Politik hat nix,aber auch nix anzubieten. So das die Ungarn in ihrer Heimat ,die von rumänen verwaltet und regiert wird zu reinem anderen Schluss kommt. Dies ist eine beobachtung der Lage von außen. Die nur die Daten und Fakten zusammenträgt und zu keinem anderen schluss kommen kann.
Herbert, 29.11 2013, 21:37
Einerseits will man den Ungarn (Szekler) in Rumänien keine Autonomie gewähren, andererseits aber will man die Republik Moldau an Rumänien angliedern. Das ist eine etwas merkwürdige Sichtweise der Dinge.
Manfred, 29.11 2013, 19:44
Generell sehe ich das ähnlich,sraffa!Allerdings ist die Anzahl der rumänischen Moldawier bei ca 70%.Eine Volksbefragung in Moldawien wäre für mich sehr interessant.
Sraffa, 29.11 2013, 19:21
Die Republik Moldau verfügt über einen sehr hohen Anteil nichtrumänischer Ethnien. Angesichts der Herausforderungen vor denen die Rum.Politik innenpolitisch steht würden hier nur völlig unnötig neue Konfliktherde im Interesse Dritter provoziert. Ich vertraue statt dessen auf die Worte von Willy Brandt : " Es wächst zusammen was zusammengehört." Ob also Rumänien und Moldau zusammengehören sollten die Völker frei und souverän entscheiden aber nicht die Politik.

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