Staatschef fordert Neuaushandlung der IWF-Auflagen

Dienstag, 12. November 2013

Bukarest (ADZ) - Präsident Traian Băsescu hat die Regierung zu einer Neuaushandlung der mit dem IWF, der EU-Kommission sowie der Weltbank vereinbarten Auflagen im Rahmen des neuen Präventivabkommens aufgefordert. Die Verhandlungen der rumänischen Behörden hätten „qualitativ“ viel zu wünschen übrig gelassen, das Verhandlungsergebnis biete der heimischen Wirtschaft keinerlei Aufschwung, mahnte Băsescu am Wochenende. Er ersuche daher die Exekutive, die Möglichkeit neuer Verhandlungen bezüglich der eingegangenen Verpflichtungen ins Auge zu fassen, so der Staatschef. Premier Victor Ponta konterte prompt: Nicht er habe 2010 Löhne und Renten drastisch kürzen und die Mehrwertsteuer auf 24 Prozent anheben lassen, so Pontas Retourkutsche.

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