Staatschef und Premier erörtern Haushaltsentwurf

Klaus Johannis: „Es wird nicht leicht“

Freitag, 13. Januar 2017

Erörterten die Eckdaten des Haushaltsentwurfs 2017: Staatschef Klaus Johannis und Regierungschef Sorin Grindeanu im Gespräch auf Schloss Cotroceni
Foto: presidency.ro

Bukarest (ADZ) - Präsident Klaus Johannis und Regierungschef Sorin Grindeanu (PSD) sind am Mittwoch erstmals seit der Vereidigung des neuen Kabinetts zusammengetroffen, um sich in puncto Haushaltsentwurf 2017 auszutauschen. Am Gespräch beteiligte sich auch Finanzminister Viorel Ştefan (PSD).

Nach der einstündigen Unterredung sagte der Staatschef den Medien, dass es für die Regierung nicht leicht sein werde, „einen Etatentwurf aufzustellen, der die bereits gebilligten Maßnahmen unter Einhaltung der Defizitobergrenze von 3 Prozent“ auf einen Nenner bringt – letztere sei allerdings „zwingend“. Johannis hob hervor, einen „soliden, tragfähigen Haushalt“ zu erwarten, der wichtige Eckdaten, wie etwa die 3-Prozent-Defizit-Schranke sowie ein Verteidigungsbudget von 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, vorsieht. Ihm sei versichert worden, dass all das umgesetzt werde, fügte der Staatschef hinzu.

Premier Grindeanu traf gleich nach seinem Gespräch mit Johannis zunächst mit seinem Parteichef Liviu Dragnea zu einer ausgiebigen Beratung zusammen. Erst danach trat Grindeanu vor die Presse, der er mitteilte, sich dem Haushaltsentwurf 2017 „höchst verantwortungsvoll“ und unter Einhaltung der Defizitgrenze widmen zu wollen. Auch sei man bemüht, das Wirtschaftswachstum zu fördern, von dem auch die Menschen „endlich etwas Konkretes“ haben sollten, so Grindeanu.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 15.01 2017, 02:38
@Georg: Konzentrieren wir uns doch besser auf die sachlichen Inhalte dessen was nun politisch geschehen wird; da wird es sicherlich noch viel zu streiten und mitzubestimmen geben: Das ist unsere Aufgabe und Verantwortung als Staatsbürger.
Georg, 15.01 2017, 01:39
@Sraffa...Grindeanu ist doch Regierungschef?
Also ist es die Regierung von S.G.! Sraffa Sie wollten sagen, Liviu Dragnea führt Regie.( Ein Vorbestrafter)! S.G. nur eine Marionette. Ja,ja, die nächsten Jahre werden noch interessant.
Sraffa, 13.01 2017, 23:21
Ich verstehe nun wirklich nicht wieso man sich in diesem Forum so viele und so gerne mit Nebensächlichkeiten beschäftigt anstatt sich inhaltlich auf die Taten und Absichten der Handelnden zu konzentrieren. Daß "giftschlange" gerne positiv jede Regung der Regierung Dragnea bejubelt .. so what? Warum darüber aufregen , lenkt nur von den Inhalten ab, darauf sollte man sich aber konzentrieren, die nächsten Jahre werden noch lang.
Georg, 13.01 2017, 16:24
@giftschlange....vergessen? Präsident Klaus Johannis wurde unter höherer Wahlbeteiligung mit Mehrheit der Stimmen zum Präsidenten gewählt und gewollt, anstatt Plagieator V.V.Ponta. Die jetzige Regierung, gewählt mit 47% der abgegeben Stimmen, bei beschähmender Wahlbeteiligung von etwas über 40 % !
Deine verleumderischen Bemerkungen dem Staatschef gegenüber, zeigen welch geistes Kind die giftschlange ist!
Manfred, 13.01 2017, 13:46
Helmut-ich bin wirklich gerne in Rumänien und habe mich an die vielen Unzulänglichkeiten gewöhnt...aber selbstverständlich ist in RO nicht viel.
Beobachter, 13.01 2017, 10:35
Und die giftschlange kann es nicht lassen immer wieder den selben Nonsens zu schreiben!
Hermann Grimmr, 13.01 2017, 10:30
Wer ist der wahre Premier in diesem von Korruption geprägten aber schönen Land?
giftschlange, 13.01 2017, 09:23
@......soliden Haushalt...
giftschlange, 13.01 2017, 09:22
Das es einen solfähigen Haushalt geben soll,hätte Herr Ioannis nicht besonders erwähnen müssen.Das ist eine Selbstveständlichkeit für die neue Regierung.Herr Ioannis,kann es halt nicht lassen,immer wieder durch bestimmte lächerliche Speerspitzen,gegen diese,seinen Ärger über die PSD/ALDE-Regierung auszudrücken.Daran werden wir uns halt noch bis zum Ende seiner Amtszeit gewöhnen müssen.Besser wäre, er würde sich selbst mit guten Ideen einbringen zum Wohle des Landes.Jedoch,dass dürfe bei ihm aus den verschiedensten Gründen nicht zu erwarten sein.

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