Staatspräsident Johannis: Mehr Vorbeugung nötig

Bilanzsitzung des Innenministeriums mit zahlreichen Gästen

Mittwoch, 25. März 2015

Bukarest (Mediafax/ADZ) – Auf der Bilanzsitzung seines Ministeriums sagte Innenminister Gabriel Oprea am Montag, dass 2014 die Straßenkriminalität ihren niedrigsten Stand in den letzten neun Jahren erreicht habe, und die Anzahl der Diebstähle sei geringer gewesen als in den letzten fünf Jahren. Auch in anderen Bereichen sei das Innenministerium wirksam vorgegangen.

Staatspräsident Klaus Johannis unterstrich auf der gleichen Veranstaltung, dass er volles Vertrauen in die Kader des Innenministeriums habe, dass sie ihre Aufgaben so erfüllen werden, um den Beitritt Rumäniens zum Schengen-Raum zu fördern. Die Entwicklung der Gesellschaft hänge jedoch unmittelbar von der vorbeugenden Seite dieser Arbeit ab. Das öffentliche Ordnungssystem – Polizei, Gendarmerie, Kommunalpolizei – könne nur dann die Sicherheit auf allen Ebenen gewährleisten, wenn es einheitlich vorgeht.

DNA-Chefin Laura Codruţa Kövesi warnte davor, dass es zu enge Beziehungen zwischen Angestellten des Innenministeriums und lokalen Politikern und Geschäftsleuten gebe. Dem widersprach der jetzige Transportminister und frühere Innenminister Ioan Rus: Man könne nicht behaupten, dass dadurch der Kampf gegen die Korruption beeinträchtigt würde, höchstens man ginge davon aus, dass die einen korrekt und die anderen korrupt sind, oder umgekehrt.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 26.03 2015, 23:15
Helmut!Wer die aktuelle PSD fals eine sozialdemokratische Partei bezeichnet,hat mindestend die selben Defizite wie Norbert...eher sind sie größer!
Sraffa, 26.03 2015, 03:16
@Manfred : Na klar, die Langfinger waren die Ersten in Westeuropa schon in 1990.
Aber hat Helmut das in seinem Text bestritten ? Nein . Helmut hat sich nur generell über Norbert geäussert - in einer kleinen Generalabrechnung.
Manfred, 25.03 2015, 22:09
Sraffa!Der Minister sprach über die Abnahme der Straßenkriminalität und der Diebstähle-darauf hat der Meenzer reagiert...
Sraffa, 25.03 2015, 21:26
Die Helmut unterstellten Argumente hat er gar nicht getroffen; man solle doch bitte noch mal genau lesen. Wichtig ist auch Helmut's erneute Feststellung daß es nicht nur überall Kontakte zwischen Exekutive,Legislative und Geschäft gibt; es kommt darauf an wie sie ablaufen und kontrolliert werden; hierin liegt der wesentliche Unterschied zwischen grassierender Allerwelts-Korruption und topverdeckter Großvorteilsnahme ala' Westeuropa ( aktuell z.B. Luxgate und immer wieder mein favorite "Alpe-Adria" ).
Manfred, 25.03 2015, 21:10
Auch wenn es Dir nicht gefällt,HELMUT,dieses Mal hat der Norbert wirklich recht.Der Klautourismus ist eine eigene Branche geworden,darüber kannst Du Dich täglich in diversen Medien informieren.Diese Leute sind ebenso für den miserablen Ruf des Landes verantwortlich wie die Unzahl an kriminellen Politikern.
Hanns, 25.03 2015, 14:48
@Helmut - Ihr Kommentar ist wie meistens entbehrlich, zumal dieser wieder Ihre komplette Unkenntnis der Situation wieder spiegelt. Einfach gar nichts schreiben wäre das Beste!
Im Übrigen hat Norbert recht - eine große Anzahl krimineller Rumänen ist außerhalb Rumänien tätig und daher geht auch die Kriminalität in Rumänien zurück. Genau das und die überproportionale Korruption in Rumänien sind Schuld daran warum Rumänien immer noch nicht zum Schengen-Raum gehört!
Helmut, 25.03 2015, 14:11
Hier liegt die Kövesi aber wieder einmal falsch?Auch sie hatte und hat gute Kontakte zu Politikern,Angestellte im Innenministrerium und Geschäftsleuten.Wird/Ist sie deshalb korrupt oder Korruptionsanfällig??????.Manchmal treibt der Kampf gegen das Verbrechen schon zu seltsamen Aussagen.Die Festellungen von Ioannis sind ja keine umwerfenden Erkentnisse,jeder normale Mensch weis,dass nur durch einheitliches vorgehen aller öffentlichen Organe,ein erfolgreicher Kampf gegen die Kriminalität geführt werden kann.Das lernt man schon in der Polizeischule. Erfreulich ist,dass Ioannis der Tätigkeit der Beschäftigten im Innenministerium vertrauensvoll entgegenblickt.Rumänien erfüllt schon lange alle auferlegten Schengenverpflichtungen.Das Land wird nur aus politischen Gründen aus der Schengezone, bis jetzt, herausgehalten.Kriminalität gibt es in anderen Schengenländern auch und in einigen dieser Staaten ist die Korruption noch größer als in Rumänien(in Portugal,Spanien ,Griechenland und in Italien unter Berlusconi).Wenn die Korruption ein so großes Kriterium für den Schengenbeitritt ist,dann müßten die o.a.genannten Staaten aus dem Schengenraum ausgeschlossen werden.
Helmut, 25.03 2015, 13:53
@Norbert....in welchen Kreisen Du Dich bewegst,darüber müssen wir niemanden fragen.Das ist eindeutig.,n eine Psychiatrische Klinik.Frag einmal einen deutschen Innenminister!
"DER IST DER GRÖSSTE NARR,DER GLAUBT,DASS ER KEINER IST UND DASS
ALLE ANEREN ES SIND"
"DER MUND DES NARREN IST AUF TORHEIT AUS".
@Norbi-Baby denk einmal darüber nach.
norbert, 25.03 2015, 02:32
Warum soll denn der Rumäne in Rumänien klauen..das macht er in Europa. Einen dümmeren Beitrag gibt's wohl nicht. Der Schreiber sollte mal die deutschen Innenminister der Länder fragen. .die sagen ihm wo so die Rumänen sich bewegen.

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