Stadt beschließt Entlassungen

Insolvenzunternehmen sollen saniert werden

Mittwoch, 06. Februar 2013

Reschitza - Zwei der in Insolvenz befindlichen Dienstleistungsunternehmen, deren Eigentümer zu hundert Prozent die Stadt Reschitza ist, wollen zusammen knapp 100 Arbeitnehmer entlassen. Die Bauernmarktverwaltung, SC Pieţe SRL, und das seit Jahren umstrittene Fernheizwerk CET 2010 seien am „Scheideweg“, heißt es in einem Kommuniqué der Stadt. Die Ratsherren haben bei der Tagung Ende Januar 2013 ihre Zustimmung zu den Sanierungsmaßnahmen gegeben, die dem Stadtrat als Beschlussvorlage von Bürgermeister Mihai Stepanescu in Form neuer Organigramme dieser Unternehmen vorgelegt worden sind.

„Die Personalreduzierungen sind zuerst mit den Leitungen der beiden Unternehmen abgesprochen worden“, erklärte Bürgermeister Stepanescu. Die Entlassenen können, wenn sie es wünschen, zu anderen Abteilungen und Betrieben der Stadt wechseln, wo Leute fehlen, lautet der Vorschlag des Bürgermeisters. So wurde jüngst auch die Verwaltung der Friedhöfe übernommen. Mihai Stepanescu gab an, seines Wissens handle es sich um 26 Personen bei der Bauernmarktverwaltung und um „circa mehr als 50“ bei CET 2010.

In der Beschlussvorlage, die vergangene Woche den Ratsherren vorgelegt wurde, steht, dass bei SC Pie]e SRL von den 59 Arbeitnehmerposten 35 gestrichen werden und im neuen Organigramm noch 24 Posten vorgesehen sind. Allerdings: auf den bislang 59 Posten des alten Organigramms der SC Pieţe SRL waren bloß 42 Arbeitnehmer eingestellt, sodass, parallel mit der Postenstreichung, effektiv 18 Personen ihre Arbeit verlieren werden.

Bei CET 2010 sollen laut dem neuen Organigramm noch 109 Personen angestellt bleiben. Laut den zu einem früheren Zeitpunkt öffentlich gemachten Angaben des Fernheizwerks arbeiteten im vergangenen Jahr hier 188 Arbeitnehmer. Offiziell werden also beim städtischen Fernheizwerk, an das noch etwa 5000 Wohnungen im Stadtgebiet angeschlossen sind, demnächst 79 Entlassungen vorgenommen. Hier hat die Gewerkschaft bereits angekündigt, sich für Kompensationszahlungen einsetzen zu wollen, indem sie den Status einer Massenentlassung – mit allen positiven Folgen für die Freigestellten – durchsetzen will.

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