Ständiger Druck der Donau auf die Dämme

Donnerstag, 22. Mai 2014

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Hochwasserscheitel auf der Donau ist für den 23. – 25. Mai angesagt. Die Durchflussmenge des Stroms beträgt dann 13.000 bis 13.500 Kubikmeter in der Sekunde, das ist das Doppelte des für diese Jahreszeit Normalen (7250 Kubikmeter). Diese Überlegungen hat Vizepremier Liviu Dragnea angestellt, wobei in Craiova ein Kommandozentrum gegen das Hochwasser eingerichtet wurde.

Der Druck des Hochwassers könnte mehrere Wochen anhalten, wobei die Dämme der Erfahrung nach nur drei Tage standhalten. In mehreren Verwaltungskreisen wurden die Dämme in den letzten Tagen verfestigt, es wird auch gegenwärtig daran gearbeitet. In den Dörfern an der Donau herrscht Angst, dass sich die Katastrophe von 2006 wiederholt.

Kommentare zu diesem Artikel

Alexander, 23.05 2014, 02:46
So etwas nennt man Zersiedelung wurde nicht nur von den Kommunisten betrieben.
Und die historischen Dörfer entstanden vor der Bevölkerungsexplosion. So etwas kennt man schließlich auch aus Deutschland und allen anderen europäischen Ländern.
Tourist, 22.05 2014, 14:41
die historischen Dörfer sind aus gutem Grund meist 10 bis 20 km vom heutigen Hauptarm der Donau entfernt, etwa im Kreis Dolj, Olt oder Teleorman. Alles was näher dran ist, wurde von den Kommunisten ins Überschwemmungsgebiet reingebaut. Deiche wurden errichtet, Sumpfflächen in Ackerland umgewandelt, Auwälder gerodet, Nebenarme trocken gelegt und Industrieanlagen mit dazugehörigen Arbeitersiedlungen dann direkt hinter die Deiche gebaut.

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