Stärkung der Partnerschaft angestrebt

Infrastruktur, Abfallmanagement und Zukunftspläne standen im Mittelpunkt

Dienstag, 27. September 2016

An den Gesprächen mit der Bürgermeisterin Mathiaschitz (2. v. r.) beteiligten sich auch die Vorsitzenden der Fachkommissionen des Bürgermeisteramtes. Foto: Rathaus Hermannstadt

Hermannstadt - Den Besuch der Klagenfurter Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz empfing die Hermannstädter Bürgermeisterin Astrid Fodor vergangenen Donnerstag im Bürgermeisteramt am Großen Ring/Piața Mare. Klagenfurt/Österreich und Hermannstadt/Sibiu sind seit über 20 Jahren Partnerstädte, die Bürgermeisterin Mathiaschitz unternahm diesen ersten Besuch vor Ort nach ihrer Wahl im März 2015 und erklärte, von der warmen Atmosphäre in der Hermannstädter Altstadt positiv überrascht zu sein.

„Klagenfurt ist eine der Partnerstädte, mit welcher Hermannstadt engere Beziehungen pflegen möchte. Im Rahmen des Gespräches mit der Bürgermeisterin Mathiaschitz wurden die wichtigsten Projekte vorgestellt, die zurzeit in den beiden Städten laufen. Besprochen wurden auch die Finanzierung der verschiedenen Projekte mit Eigen- und Fremdmitteln, die Programme zur Modernisierung der Infrastruktur oder das neue Abfallmanagementsystem. Die Schaffung der Metropolregion Hermannstadt war ein wichtiges Thema im Kontext des Bestrebens der Stadt Hermannstadt, Strukturfonds für die Verbesserung der Verbindungen zu den umliegenden Ortschaften anzuziehen“, so die Bürgermeisterin Astrid Fodor.

Weitere Gespräche betrafen die Ergebnisse der diesjährigen Lokalwahlen in Hermannstadt und die daraus sich ergebende Struktur des Stadtrates sowie die Modernisierung der lokalen Infrastruktur, die seit rund 15 Jahren läuft. Aus aktuellem Anlass wurden auch die Abfallmanagementsysteme der beiden Städte verglichen und die von den Klagenfurter Behörden gefundenen Lösungen auf die Herausforderungen untersucht, mit denen sich ab dem 1. November auch die lokale Stadtverwaltung beschäftigen wird. Zum Abschluss des Besuches überreichte die Bürgermeisterin Mathiaschitz ein Bild der Stadt Klagenfurt, das demnächst im Büro der Hermannstädter Bürgermeisterin hängen wird.

Dem Besuch im Bürgermeisteramt folgte Freitagmittag ein Gespräch im Österreichischen Honorarkonsulat Hermannstadt. Die Österreichische Delegation traf hier in Begleitung von Agripa Popescu, dem Vertreter des rumänischen Honorarkonsuls in Klagenfurt, Gaston Glock, den Honorarkonsul Andreas Huber. In einer entspannten Atmosphäre wurden hier einige Möglichkeiten besprochen, die Partnerschaft mit Hermannstadt mit neuem Leben zu füllen.

„Wir können die Beziehungen zwischen den beiden Städten nur gemeinsam intensivieren. Vor allem Rumänien sollte in Österreich die Wertigkeit gegeben werden, die es verdient. Im gestrigen Gespräch mit der Bürgermeisterin gab es interessante Gespräche und sehr viele Anknüpfungspunkte, die wir dazu verwenden können, die Städtepartnerschaft mit mehr Inhalten zu füllen. Das wäre wichtig und sollte eine Win-Win-Situation für beide Städte sein,“ so die Bürgermeisterin Mathiaschitz.

Im Lauf des Gespräches kristallisierte sich die Idee heraus, nach dem Erfolg der Teilnahme des rumänischen Jagdverbandes an der verstrichenen Jagdmesse im Januar dieses Jahres nun die Stadt Hermannstadt einzuladen, sich anlässlich der Klagenfurter Freizeitmesse Anfang April 2017 vorzustellen.

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