Starke Krise an Blutkonserven in Bukarest

Oberbürgermeisteramt sucht weitere Anreize

Sonntag, 13. August 2017

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die starke Krise an Blutkonserven, die in Bukarest eingetreten ist, wird von der Direktorin des Zentrums für Bluttransfusionen, Doina Goşa, auf die übermäßige Hitze dieses Sommers zurückgeführt. Die Nachfrage der Krankenhäuser sei gleich geblieben, das Zentrum könne mit der Lieferung aber nicht nachkommen.
Gegenwärtig würden sich am Tag Spender für 130 – 150 Blutbeutel melden, während man in normalen Zeiten 250 Blutbeutel füllen könne. Blut spenden könne man jetzt nur bis 11 Uhr, denn nach 12 bestünde die Gefahr, dass den Spendern schwindlig wird. Mit der Angelegenheit hat sich auch die Oberbürgermeisterin von Bukarest, Gabriela Firea, beschäftigt, sie will dem Munizipalrat vorschlagen, dass die Spender in Bukarest außer den von der Regierung gewährten Vorzügen (ein freier Arbeitstag, Gratistransport im öffentlichen Verkehr, Essenstickets für 63 Lei) vom Oberbürgermeisteramt noch Essenstickets für 150 Lei erhalten. Als langfristige Lösung ist auch der Bau eines neuen Zentrums für Bluttransfusion im Hof des Filantropia-Spitals vorgesehen, da sich das gegenwärtige Zentrum in einem erdbebengefährdeten Gebäude befindet.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 13.08 2017, 13:34
Heißt es Blut spenden oder Blut verkaufen?Nichts gegen eine Aufwandsentschädigung oder eine Mahlzeit ,aber das ist zu heftig!

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