Steaua geht nach Pausenführung unter

Rumänischem Meister bleibt höchstens die Europa League

Donnerstag, 06. August 2015

Steaua Bukarest hat momentan weder die Mannschaft, noch den Trainer, der sie im europäischen Fußball entscheidend weiterzubringen vermag. 2:4 unterlag die Mannschaft aus der rumänischen Hauptstadt bei Partizan Belgrad (Hinspiel 1:1) und verpasst damit die Play-Off-Spiele für die Fußball-Champions-League. Steaua bleibt nun die Qualifikationsrunde zur Europa-League, deren Auslosung für Freitag anberaumt ist.

So schlecht kann man eigentlich gar nicht eine zweite Halbzeit in einem entscheidenden Spiel anfangen, als dies Steaua Bukarest am Mittwochabend in Belgrad trotz 2:1-Führung getan hat. Nach Patzern von Papp und Varela wurde letzterer nach einem Foul im Strafraum vom Platz gestellt. Die Mannschaft sollte also fast eine gesamte Halbzeit lang in Unterzahl bleiben. Trotzdem war das Glück noch einmal auf der Seite der Bukarester, als Valeri Bojinov den folgenden Strafstoß an den Pfosten knallte. Drei Treffer durch Jevtovici, Zivkovici und Trujici drehten jedoch die bis zur 60. Spielminute bestehende 2:1-Führung der rumänischen Elf, sodass es letztendlich 4:2 für Partizan hieß, die in die nächste Runde einzieht.

Ausreichend Kraft, um das Resultat in der letzten halben Stunde zu halten oder noch einmal zurückzukommen hatte Steaua nicht mehr. Da halfen weder die Umstellungen, noch die Einwechslungen. Guilherme, Iancu und Tudorie konnten durch ihre Hereinnahme die Niederlage nicht mehr verhindern. In der ersten Spielhälfte hatte Babovici den Torreigen für Partizan eröffnet, bis zur Pause schossen Muniru und Hamroun die Gäste aus Rumänien 2:1 in Führung.

Formschwäche oder/und der Positionswechsel vom rechten Außenverteidiger ins Abwehrzentrum sind wohl die beiden geltenden Gründe dafür, dass sich Papp für zwei Gegentreffer des serbischen Meisters mitverantwortlich gemacht hat. Ihn jedoch allein für die Niederlage verantwortlich zu machen, wäre nun überzogen. Die Strategie von Mannschaftsboss Gigi Becali, erst nach der Qualifikation in die nächste Runde Transfers vorzunehmen, ist nicht aufgegangen. Wie lange Becali die Mannschaft überhaupt noch unterhält, bleibt offen, denn immer öfter lässt er hören, dass er sein Geld nicht mehr in den Fußball investieren möchte. Nicht zuletzt: Durch die Tatsache, dass er mit Mirel Rădoi einen absoluten Neuling im Trainergeschäft als Coach nominierte, hat Becali weder der Mannschaft, noch Rădoi einen Gefallen getan.

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