Steinmeier traf Johannis, Ponta und Aurescu

Bundesaußenminister in Bukarest und Hermannstadt

Dienstag, 10. März 2015

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und Staatspräsident Klaus Johannis. Foto: Agerpres

Bukarest (ADZ) - Der deutsche Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist am Montag anlässlich eines Rumänien-Besuchs mit Staatschef Klaus Johannis, Premier Victor Ponta und seinem rumänischen Amtskollegen Bogdan Aurescu zusammengetroffen.

Auf dem Terminkalender des deutschen Chefdiplomaten standen auch die Eröffnung eines neuen Standorts der Deutsche Bahn-Schenker AG bei Bukarest sowie ein Besuch in Hermannstadt/Sibiu, wo er die Ausstellung „Geschichte und Gegenwart der deutschen Minderheit in Rumänien“ eröffnete und sich an der Jubiläumsveranstaltung „25 Jahre Demokratisches Forum der Deutschen in Rumänien“ beteiligte.

In einem im Vorfeld seines Besuchs dem Nachrichtenportal „Hotnews“ gewährten Interview sagte Steinmeier, dass Rumänien „Respekt und Anerkennung“ ob des in den letzten 25 Jahren Geleisteten verdiene, als EU-Partner stehe man nun „gemeinsam vor der Aufgabe, im Inneren unsere europäischen Werte der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit glaubwürdig zu stärken und zu schützen“.

Bezüglich der geopolitischen Spannungen in der Region sagte der Bundesaußenminister, dass Deutschland die „Sorge über die veränderte Sicherheitslage in unserer unmittelbaren Nachbarschaft“ teile und bereit sei, sich „an den im östlichen Bündnisgebiet zu schaffenden NATO-Auffangstäben und am Multinationalen Divisionshauptquartier in Rumänien zu beteiligen“.

Kommentare zu diesem Artikel

norbert, 12.03 2015, 00:59
Die Sprache zwischen dem Siebenbürger Sachsen Johannis mit J....und dem Außenminister Steinmeier ist deutsch. .es ist beider Muttersprache. ..der Außenminister sagt Guten Tag. Wichtig ist was der deutsche Innenminister sagt..klaubanden...Prostitution. Zuhälter eigentlich die ganze Palette was da aus Rumänien kommt. .das ist der Hauptgrund warum sie nicht in den schengenraum kommen. Der Außenminister oder die Kanzlerin haben damit nichts zu tun. .wir haben 16 Bundesländer ..und diese Innenminister kommen öfters zusammen. .das nennt man die Innenminister Konferenz. .diese Innenminister bekommen von der Polizei. .dem Ordnungsamt..den Geheimdiensten die Info wie sich das entwickelt. .oder gar nicht entwickelt. .deswegen ist die Aussage des Außenminister einfach nur. .guten tag Johannis ...wie geht's deiner Familie in Deutschland. .Schöne grüße nach Würzburg. .und dann gibt es 28 EU Länder. .die meisten denken genau so. Kein schengen und kein Euro.
Sraffa, 11.03 2015, 02:12
Offensichtlich ist die Deutsche Regierung an einer Verstärkung der Zusammenarbeit mit Johannis sehr interessiert; sonst hätte es nicht schon wieder eine Visite gegeben.
Skeptikus, 10.03 2015, 18:39
Wie ich immer gesagt habe: Mit Klaus Iohannis kann Rumänien irgendwann in Europa ankommen. Der Goodwill ist da, die Türen offen. Man muss jetzt nur den korrupten Saustall ausmisten zu hause!

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*