Steinmeier und Corlăţean loben bilaterale Beziehungen

Themen: Arbeitnehmerfreizügigkeit, Krim-Krise und Schengen

Samstag, 22. März 2014

Außenminister Titus Corlăţean und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier haben am Donnerstag u. a. auch die zu Jahresbeginn in Deutschland entbrannte Debatte über die befürchteten „Sozialschmarotzer“ aus Rumänien und die Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU erörtert. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes lautete das Fazit der beiden Chefdiplomaten, dass die Debatte die bilateralen Beziehungen sogar positiv beeinflusst habe, da somit auch über Herausforderungen und Lösungsansätze gesprochen wurde.
Foto: MAE

Bukarest/Berlin (ADZ) - Außenminister Titus Corlăţean ist am Donnerstag in Berlin mit seinem deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die bilateralen Beziehungen, die Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU sowie der rumänischerseits nach wie vor angestrebte Schengen-Beitritt und die Krim-Krise, hieß es in Pressemitteilungen der beiden Außenministerien.

Die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Rumänien wertete Bundesaußenminister Steinmeier auf einer gemeinsamen Pressekonferenz als „nicht nur gut, sondern bestens“, dabei besonders auf die wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen zwischen den beiden Ländern hinweisend. Ausdrücklich lobte Steinmeier die „geradezu vorbildlichen“ Beziehungen zwischen der rumänischen Regierung und der deutschen Minderheit.

Die aktuelle Krise in der Ukraine bezeichnete Steinmeier als „einen der gefährlichsten Konflikte, die wir in Europa in den letzten 25 Jahren hatten“, bisherige Bemühungen um Deeskalation seien leider nicht zum Erfolg gekommen. Corlăţean schätzte seinerseits die Lage in der Ukraine als „zutiefst besorgniserregend“ ein, Bukarest hoffe, dass Moskau der Bitte der transnistrischen Separatisten um eine Aufnahme der von der Nachbarrepublik Moldau abtrünnigen Region in die Russische Föderation nicht nachkommen werde.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 26.03 2014, 23:07
Helmut in Deutschland gibt es den Bundestag mit seiner vom BT gewaehlten Kanzler/in. Dieser Bundestag und seine Ausschuesse macht das Gesetz. Ist es ein Bundesgesetz wird dieses Gesetz dem Bundespraesidenten zur Unterzeichnung vorgelegt, wie in RO. Tangiert ein Gesetz aber Laenderrechte dann muss der Bundesrat zustimmen, Stimmt der Bundesrat nicht zu wird es dem Vermittlungsausschuss der sich paritaetisch aus Bundesrat und Bundestag zusammensetzt zur Zustimmung vorgelegt. Kann dieser sich nicht einigen wird das Gesetz wieder dem Bundestag zur Neudefinition zurueck gewiesen, Das Prozedere geht erneut los und stimmen alle zu dann wird das Gesetz dem Bundespraesidenten zur Unterschrift vorgelegt. Das alles ist bei uns in Deutschland Legislative. Executive ist in Deutschland die Polizei, der Zoll, die Katastrophenverbaende,,, und die Staatsanwaltschaft.deren oberster Chef der Innenminister ist, Das ist die Executive in Deutschland und es funktioniert langsam aber es funktioniert, Ist doch ein bisschen anders. als in Ro, denn bei uns arbeitet die Legislative.
Ottmar, 26.03 2014, 21:23
Manfred wenn du von deinem Tariflohn 20 % Sozialversicherung abziehst und dann noch 20 % Steuern und Solizuschlag dann kommst du annaehernd auf 4,16 Nettolohn. Also gar nicht weit weg von 3,50. Tariflohn ist in Deutschland Bruttolohn. Sollte man wissen wenn man von Peinlich redet. Und manche Friseurmeister im Osten zahlen Untertariflich brutto, dann kommst du auf 3,50 Euro wenn du rechnen kannst
Manfred, 25.03 2014, 14:56
Jetzt wird es peinlich,Ottmar!Tariflohn Ost für Friseure 6,50€,ab 08/14 =7,50!Ist zwar immer noch verdammt wenig,aber weit weg von Deiner Aussage.
Sraffa, 25.03 2014, 03:11
@Ottmar : Ponta ist als Mitglied der Regierung der EXEKUTIVE zu zuordnen, nicht der Legislative. Gesetze werden nämlich vom Parlament verabschiedet und nicht von der Regierung. Die Regierung kann dem Parlament Gesetzesentwürfe vorschlagen. Aber das finale Sagen hat formal das Parlament. Das Parlament ist die LEGISLATIVE. Dies ist in D genauso wie in RO.

Ottmar, in Rumänien wird kein "anständiger" Lohn bezahlt weil zu viele bereit sind, auch darunter tätig zu werden - leider viel zu oft mit entsprechendem unanständigem Ergebnis. Diejenigen aber, welche für Hungerlöhne trotzdem gute Arbeit abliefern werden schlichtweg ausgebeutet.
Ottmar, 25.03 2014, 00:29
Manfred 3,50 EURO/h ist ein realer Lohn. Eine Ostdeutsche Friseurin hat auch nicht mehr Gehalt. Also wo sind 3,50 Euro Dumping Loehne wenn in Rumaenie 1,50 Euro als Lohn bezahlt werden. Uebrigens Frauen zahlen in Rumaenien auch 60 Euro fuer ein Stilingfrisur
Manfred, 24.03 2014, 23:27
Ottmar!Wenn man bewußt die Not der Menschen ausnutzt,um sie finanziell auszubeuten,ist das eine Schweinerei!Hier geht es um einfache Menschen,nicht um stinkreiche,korrupte Politiker.Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!Oder willst Du,das wegen Lohndumping mehr Einheimische ihren Job verlieren?Vergleiche mal zum Spaß die Arbeitsbedingungen/Löhne zwischen UPS und Hermes...
Ottmar, 24.03 2014, 16:53
@Manfred, das mit dem billiger machen ist unsere globale Welt oder willst du 1300 Millionen Chinesen 1200 Millionen Inder 120 Millionen Vietnamesen 180 Millionen Bangladesen.... arbeitslos machen.Jeder hat das Recht Leistung anzubieten und jeder hat das Recht Arbeit zu vergeben wohin auch immer. Die Probleme koennen wir aber nicht in Deutschland loesen, die muss man in Ruamenien angehen, aber wenn dort ein fauler Sack Luegner und Dieb an der Regierung ist wird es niemals etwas. Uebrigens es ist jedem Arbeiter freigestellt in seinem Heimatland zu arbeiten und nicht woanders
Ottmar, 24.03 2014, 16:46
Helmut ich kenne keinen gut ausgebildeten rumaenische Wanderarbeiter. Ich kenne aber in Deutschland von Deutschen gut ausgebildete Rumaenen, Diese sind dann aber keine Wanderarbeiter und diese Rumanen bekommen anstaendige Loehne. Beispiel: Ein Deutscher Elektriker rumaenischer Nationalitaet bekommt 2400 EURO Nettolohn. Und dieser Elektriker weis aber auch, wie man eine FI Sicherung einbaut. Nicht so in Rumaenien. Der Rumaene kann das nicht, der Rumaene ist zu dumm dafuer. Ich kann das an meiner Wohnung in Bukarest beweisen, deren Installation von einer rumaenischen Elektrikfirma durchgefuehrt wurde. Eine duale Ausbilung zum Elektriker wuerde da Abhilfe schaffen, aber der Plagiator der jetzt 3 Jahre an der Macht ist hat seit 3 Jahren seine Taschen gefuellt aber nichts fuer das Volk gemacht. Zur Schwarzarbeit wir brauchen kein EU-Gesetz in DE wir bekaempfen dies bereits. Siehe Zolleinsaetze in DE. Noch was, wer mir Plagiatur unterstellt ist in meinen Augen ein Arschloch..
Ottmar, 24.03 2014, 16:33
Sraffa. Wuerde in Rumaenien ein anstaendiger Lohn bezahlt werden muessten diese Leute nicht nach Deutschland zum arbeiten migrieren.
@Sraffa Ponta ist seit 3 Jahren an der Regierung und den Part der Regierung, den er inne hat nennt man Legislative und ist laut meiner schulischen Ausbildung fuer die Gesetzgebung verantwortlich.
Zumindestens in Deutschland ist das so, in Rumaenien weis ich nicht wer die Gesetze macht.Diese sind ja oft ziemlich hirnrissig und laesst auf die schulische Bildung der Rumaenen schliessen. Ein Beispiel ich: Ich musste fuer ein Motorrad, das ich auf dem Anhaenger nach Rumaenien transportiert hatte eine Notarexpertiese anfertigen lassen, dass ich das Motorrad nach Rumaenien auf dem Anhaenger transportiert habe. Wie denn sonst transportiere ich ein Motorrad nach Rumanien. Es fehlt hier eindeutig den Rumaenen an Bildung.
Aber zur Sache.Diese Legislative kann nun Gesetze erlassen die einen entsprechenden Mindestlohn verpflichtend vorschreibt. und hier ist seit 3 Jahren ein Plagiator am Werk der nur duemmste Sprueche von sich gibt wie diesen In 3 Jahren ist die Autbahn Comarnic – Brasov fertig. Dies zeigt doch dass das nur ein Scheisskommunist von sich geben kann, denn ein normaler Mensch kann keinen solchen Bloedsinn erzaehlen.
Zur Verbesserung des Landes hat dieser Dieb jedenfalls noch nichts beigetragen. Darum fahren die Rumaenen weiterhin nach Deutschland und arbeiten fuer 3,50 EURO Stundenlohn den sie zu Hause in Rumaenien niemals bekommen wuerden. Denn in Rumaenien gibt es nur 1,50 Euro Stundenlohn. Ein grosser Verdienst von dem Dieb und Luegner Ponta. Ich sage nur ein Dieb bleibt ein Dieb bleibt ein Dieb bleibt ein Dieb.
Und deinem Argument die Ausbeutung Rumaeniens hat nicht Ponta erfunden stimme ich 100% zu, aber er ist jetzt seit 3 Jahren an der Macht und koennte das aendern oder ist das nicht Aufgabe eines Regierungschefs?
Helmut, 24.03 2014, 15:28
Das eine große Anzahl von Unternehmen in den alten EU-Staaten(Deutschland,Österreich,Italien) ,besonders von den gut ausgebildeten rumänischen"sogenannten Wanderarbeitern "profitiern dürfte unbestritten sein.Daher besteht die Notwendigkeit,daß es endlich in Europa gesicherte und faire Einkommen für die BürgerInnen in allen EU-Staaten,die jeweils auf nationaler Ebene nach dem jeweiligen System unter Wahrung der Rolle der Sozialpartner umgesetzt werden.Ein Schutz vor Schwarzarbeit und Sozialdumping muß gewährleistet werde.Bis jetzt haben die Schreihälse der Konservativen,besonders die der CSU/CDU,verhindert das im europäischen Parlament ein entsprechende Beschlüsse gefaßt werden.@ Ottmar ,dieser alte Ausbeuter, welcher lt.verschiedener Quellen unter Verdacht steht ein Plagiator zu sein,vergißt das auch in Deutschland und fast allen EU-Staaten das Realeinkommen der Werktätigen in den letzten Jahren gesunken ist.Die Gewinne der Unternehmen und der Profiteure aber weiter gestiegen sind.@Norbi....dachte Du bist zur psychiatrischen Behandlung in einem Sanatorium?

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*