Steuer für die Sonderbauten sinkt auf 1 Prozent

Samstag, 06. September 2014

Symbolfoto: freeimages.com

Bukarest (ADZ) - Die Immobiliensteuer für baulichen Anlagen, die als Sonderausführungen gelten (rum. construcţii speciale), wird von 1,5 Prozent auf 1 Prozent gesenkt und die Steuereinnahmen werden nicht mehr an den Staatshaushalt gehen, sondern den Lokalbehörden zur Verfügung stehen. Dies kündigte Premierminister Victor Ponta am Donnerstag nach Gesprächen mit der Finanzministerin Ioana Petrescu an.

Seit Anfang des Jahres sind eine ganze Reihe an Bauten, wie Strommasten, Kanäle, Wasser-, Gas- und Ölleitungen, Brücken u. a. nicht mehr von der Immobiliensteuer ausgenommen. Die Steuereinnahmen aus dieser Abgabe wurden ursprünglich auf 500 Millionen Lei pro Jahr geschätzt, für 2014 wird aber mit Einnahmen von über 1,5 Milliarden Lei gerechnet.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 08.09 2014, 19:34
Das nächste Wahlgeschenk!Nach den Arbeitgebern und Kirchen profitieren jetzt die Kommunen.

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