Strafverfolgung gegen die Rumänische Lotterie

Freitag, 10. April 2015

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die Staatsanwaltschaft Bukarest hat die Strafverfolgung der Rumänischen Lotterie aufgenommen. Der Gesellschaft wird vorgeworfen, dass sie in ihren Einheiten acht Jahre lang Spielautomaten betrieben hat, ohne dafür eine Lizenz zu besitzen. Dadurch sei der Staat um 100 Millionen Euro geschädigt worden. In der Zeitspanne 2006 – 2014 habe die Lotterie 6263 Spielautomaten aufgestellt, die ihr von anderen Rechtspersonen zur Verfügung gestellt wurden. Das hat die Firma Lotrom SRL getan, die ebenfalls strafverfolgt wird. Die Staatsanwaltschaft teilt mit, dass die Konten der beschuldigten Personen blockiert wurden. Die Lotterie versichert, dass ihre Konten als Institution nicht blockiert wurden.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 11.04 2015, 17:16
Ich bezweifele ja stark daß alle in Rumänien verhängten Vermögensstrafen auch tatsächlich erfüllt wurden. Ich wäre sehr dafür mal diejenigen Behörden zu untersuchen welch für die Beitreibung der Gelder zuständig sind. Weiterhin gehört diejenige Behörde / Ministerium untersucht und bestraft welche es zugelassen haben daß das Glücksspiel quasi völlig steuerfrei betrieben wurde.
Helmut, 10.04 2015, 11:39
Falls es stimmt,Euro 100.000.000.- zurückzahlen und plus Euro 50.000.000.-Strafzahlung für einen Sozialfond oder für den Neubau von Bildungseinrichtungen in unterentwickelten Gebieten.Das Bildungsangebot für Roma/Sinti könnet mit diesem Geld stark erweitert werden.In Zukunft wäre es wichtig offenzulegen,was mit allen Strafzahlungen ,der letzten 2 Jahre passiert ist.Für welchen Zweck wurden sie verwendet.Falls dies gesetzlich nicht möglich wäre,müssen eben die Gesetze dementsprechend geändert werden.Die Wähler würden der Parlamentmehrheit für eine solche Entscheidung Respekt entgegen bringen.

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